Monatsarchiv für Juni 2009

 
 

Short Position – F&I-Freitag

Wie auch schon letzte Woche beim Finanzierungs- und Investitionsfreitag gibt es ein bißchen was zu Finanzen, Wirtschaft und Co erlĂ€utert. Da es vor einer Woche um die Long-Position ging, ist diesmal das GegenstĂŒck dazu dran, die Short Position.

Short Position

Was ist also genauer eine Short-Position. Eine Short Position beschreibt bei Aktien, Optionen und Derivaten die Haltung gegenĂŒber dem Investment. Bei der Haltung “Short” gehe ich die Position des VerkĂ€ufers ein hinsichtlich des Wertpapiers. Die entgegengesetzte Haltung dazu ist “Long”.

Zur Vereinfachung lĂ€sst sich zumindest bei Aktien sagen, dass ich mit einer Short-Position auf fallende Kurse spekuliere. (Bei Optionen muss dies nicht immer der Fall sein, darauf werde ich aber in einem Extraposting eingehen, wenn ich die 4 Grundart von OptionsgeschĂ€ften einmal vorstellen werde im Rahmen eines “Finanzierungs- und Investitions – Freitags”.

Das Gewinnpotential eine solcher Position bei Aktien ist somit theoretisch begrenzt. (Bei Optionen gibt es SonderfĂ€lle.) Das Verlustpotential ist theoretisch unbegrenzt, da der Wert einer Aktie theoretisch unendlich steigen kann. Kaufe ich eine Aktie Short bei 100 Euro und sie fĂ€llt danach auf 90 Euro, so habe ich 10 Euro gewonnen. Maximal lassen sich bei dieser Aktie somit 100 Euro verdienen, denn dann, wenn sie bis auf Null Euro zurĂŒckfĂ€llt. Steigt allerdings die Aktie auf 1000 Euro habe ich 900 Euro Verlust gemacht. Dieses kleine Beispiel zeigt schon die Gefahr bei den sogenannten Short-GeschĂ€ften.

Essen mit Warren Buffett

Noch fehlt mir das entsprechenden Kleingeld, wer aber mindestens 82.500 Dollar mitbringt(aktuelles Gebot 82.100 Dollar) und gern einmal mit Mr. Value-Invest persönlich erzĂ€hlen mag inkl. 7 Freunde, kann sich gerne ein mal die Autkion fĂŒr den Power Lunch auf ebay ansehen.

Zum Essen geht es in das Steakhaus Smith & Wollensky in New York. Letztes Jahr war ein Hedgefondsmanager bereit 2,11 Millionen Dollar dafĂŒr zu zahlen. Mal schauen, wo es dieses Jahr hin geht, die Auktion lĂ€uft ja noch bis zum 26.06.2009.

WĂŒrdet Ihr an dem Essen teilnehmen können, was wĂŒrdet Ihr Warren Buffett fragen?

Long Position – F&I-Freitag

Nach einer kleinen interessanten Diskussion mit Justin drĂŒben bei JKW-Media möchte ich mich einfach mal ein wenig darin versuchen, ein paar Dinge aus der Finanzwelt/BWL hier regelmĂ€ĂŸig(Freitags) vorzustellen und ein wenig zu diskutieren. Ich bin fĂŒr alles offen, Fragen, VorschlĂ€ge WĂŒnsche usw. (Als studiertet BWLer drĂŒcke ich mich vielleicht ein wenig zu theoretisch oder fachlich aus, dann fragt einfach in den Kommentaren nach, denn es gibt ja bekanntlich keine dummen Fragen.)

Long Position

Was ist also genauer eine Long-Position. Eine Long Position beschreibt bei Aktien, Optionen und Derivaten die Haltung gegenĂŒber dem Investment. Bei der Haltung “Long” gehe ich die Position des KĂ€ufers ein hinsichtlich des Wertpapiers. Die entgegengesetzte Haltung dazu ist “Short”.(Diese Stelle ich kommende Woche kurz vor.)

Zur Vereinfachung lĂ€sst sich zumindest bei Aktien sagen, dass ich mit einer Long-Position auf steigende Kurse spekuliere. (Bei Optionen muss dies nicht immer der Fall sein, darauf werde ich aber in einem Extraposting eingehen, wenn ich die 4 Grundart von OptionsgeschĂ€ften einmal vorstellen werde im Rahmen eines “Finanzierungs- und Investitions – Freitags.) Man deckt sich sozusagen auf “lange” Sicht ein mit Aktien.

Das Gewinnpotential eine solcher Position bei Aktien ist somit theoretisch ungebrenzt. (Bei Optionen gibt es SonderfÀlle.) Das Verlustpotential ist auf den Preis der Aktie begrenzt, da der Wert nicht unter Null fallen kann.

Finanzreform Anno 2009

An allen Ecken und Ende im Web ließt man ĂŒber die neue Finanzreform von Barack Obama. Hedgefonds sollen nun doch reguliert werden, Banken sollen der FED unterstehen und die SEC hat vermutlich bald gar nichts mehr zu sagen. (Eine sehr gute Zusammenfassung inkl. Video von Obama findet man beim BlickBlog.)

Viele der Dinge mögen vielleicht vielversprechend wirken, aber bis jetzt ist davon ja noch nichts verabschiedet worden und wie stark Lobbygruppen sein können hat sich ja in Washington ein ums andere mal gezeigt. Aus meiner Sicht wird mit der Reform zukĂŒnftig zu stark in den Markt eingegriffen. Was ich fĂŒr viel wichtiger halte ist schlicht die Entflechtung von Macht der Unternehmen und deren MachtverknĂŒpfungen innerhalb der Wirtschaft. (Siehe HRE in Deutschland,
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