Monatsarchiv für Juli 2009

 
 

Finanzwebwelt.de gestartet

Finanz-was ist gestartet? Finanzwebwelt.de! Auf der Seite dreht sich künftig alles rund um die neuesten und interessantesten Finanz- und Wirtschaftsartikel, die das Web zu bieten hat. Was als interessant empfunden wird und was nicht entscheidet der User, indem er für jeden Link/Atikel abstimmen kann. Nicht länger braucht man sämtliche Quellen wieder und wieder nach brauchbaren Informationen abzusuchen, sondern erhält mit finanzwebwelt.de einen zentralen Anlaufpunkt für aktuelle Wirtschaft und Finanznachrichten.

Ebenso für Finanzblogger und Wirtschaftszeitungen bietet sich die einmalige Chance ihre Reichweiten zu erhöhen und mehr Aufmerksamkeit zu erhaltenkostenlos. Mehr Traffic, mehr Links, mehr Sichtbarkeit im Web.

Aktuell befindet sich Finanzwebwelt.de noch in der Betaphase, kann aber bereits jetzt ausgiebig genutzt werden. Wünsche, Kritik, Verbesserungsvorschläge am Besten hier als Kommentar schreiben oder direkt per eMail kund tun. (info “äd” finanzwebwelt.de)

Um das Ganze noch ein wenig mehr zu unterstützen, erhalten die ersten beiden User, die 10 Links auf finanzwebwelt.de eingestellt haben jeweils einen Backlink vom Finanzweblog. (Wenn die 10 Links eingestellt sind, einfach hier als Kommentar den Usernamen posten oder ein eMail schreiben.)

Lehman Brother Klagen und Urteile

Nachdem inzwischen fast ein Jahr vergangen ist, das Lehman Brothers pleite gegangen ist, gilt es nun die ganze Sache natürlich auch juristisch aufzuarbeiten. Klagen wurden nicht wenige eingereicht und aktuell gibt es auch erste Urteile in Deutschland zum Thema Lehman Brothers und deren Produkte. (Vor allem Lehmann Brother Aktien und Zertifikate.)

Die Liste ist nicht vollständig und wird regelmäßig ergänzt um neue Lehman Urteile:

  • Falschberatung bei der Vermittlung von Lehman-Zertifikaten: Hamburger Sparkasse (Urteile vom 23.06.2009 und 01.07.2009, Aktenzeichen: 310 O 4/09 und 325 O 22/09)
  • Falschberatung bei der Vermittlung von Lehman-Zertifikaten: Postbank (LG Potsdam, Az. 8 O 61/09)
  • Aktienfonds und verdeckte Provisionen (Kickbacks): HypoVereinsbank (BGH, Az. XI ZR 586/07)
  • Falschberatung bei der Vermittlung von Lehman-Zertifikaten: Frankfurter Sparkasse (AZ: 2/19 O 327/08)

Wofür stehen Bulle und Bär an der Börse – F&I-Freitag

Gerade in den extremen Zeiten der Börse hört man von den beiden immer häufiger Bulle und Bär, aber wofür stehen die beiden tierischen Zeitgenossen eigentlich?

Geschichtlich geht es vermutlich auf folgendes Erlebnis zurück:

…Dieses Sinnbild-Paar soll auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, wie in der Börsenliteratur zu lesen ist. Seinerzeit „besuchte ein spanischer Literat die damals dominante Börse in Amsterdam. Als er dem Treiben der Börsenhändler zusah, wurde er an eine besondere Variante des Stierkampfs in Südamerika erinnert: Dort ließ man nämlich in manchen Arenen Bullen gegen Bären kämpfen“, so Vanessa Redak und Beat Weber in ihrem Buch „Börse“… (Quelle: FAZ.net)

Im übertragenden Sinne stehen folglich die Kampfstile von Bulle und Bär für die Entwicklung des Aktienmärkte. Der Bär schwingt sein Tatze von oben nach unten (fallende Aktienmärkte) und der Bulle stößt mit den Hörnern von unten nach oben (steigende Aktienmärkte).

Synonym stehen auch die Begriffe Hausse und Baisse:

steigende Aktienmärkte = Bullenmarkt = Hausse = bullish

fallende Aktienmärkte = Bärenmarkt = Baisse = bearish

Investmentbanken wieder im Kommen

Nachdem Goldman Sachs diese Woche schon sehr gute Zahlen präsentiert hatte, legt nun JP Morgan nach und macht im abgelaufenen zweiten Quartal 2,72 Mrd Dollar Gewinn.

Gute Zahlen im Investmentbanking waren ja bereits im Vorfeld erwartet worden, aber das sie gleich so ausschlagen hatten nur wenige erwartet. Freuen wird sich bei einem derzeitigen Kurs von 155 Dollar bei Goldman vor allem Warren Buffett, der letzten Herbst relativ günstig eingestiegen ist und noch die Long-Option auf weitere Anteile besitzt zum Preis von 115 Dollar pro Aktie.

Warum solche Werte bei Investmentbanken schon wieder zusammenkommen können, wird aus meiner Sicht recht gut bei der Analyse (“Investmentbanken: Rückkehr der Jongleure”) von Oliver Stock beschrieben.

Was ist ein Put – F&I-Freitag

Was genau ist also ein sogenannter Put? Ein Put ist nichts anderes als eine Verkaufsoption und beeinhaltet ein Recht. Mit diesem Recht kann man einen Gegenstand (z.B. einen Rohstoff) oder einen Basiswert (z.B. eine Aktie) zu einem vorab festgelegten fixen Preis(Ausübungspreis) verkaufen. Je nach Optionsart entweder während der ganzen Zeit oder nur am Ende der Lauzeit. (Während der ganzen Laufzeit entspricht der amerikanischen Option, am Ende der sogenannten europäischen Option.)

Stock Picking mit Nebenwerten


Es ist mal wieder an der Zeit ein Buch zum Thema Finanzen etwas näher vorzustellen. Heute geht es einmal um das Thema Aktien Nebenwerte. “Stock-Picking mit Nebenwerten” stammt von Beate Sander und ist bei den Börsenmedien erschienen.

In den 10 bzw. 11 Kapiteln (das 11. ist ein Glossar) wird das Thema der Nebenwerte systematisch abgearbeitet. Es wird allgemein umrissen, auf wichtige deutsche Nebenwertindize eingegangen, Strategien mit Nebenwerten und interessante Märkte vorgestellt.

Sprachlich ist das Buch sehr einfach gehalten und man benötigt keinen Abschluss in BWL oder VWL um das Buch zu verstehen. Viele Dinge sind mit interessanten Beispielen und Statistiken untermalt. Schaubilder lockern das Ganze noch weiter auf und helfen schnell auf den Punkt zu kommen.

Fazit: Für Einsteiger bei deutschen Aktien im Nebenwertbereich ist dieses Buch ein willkommener Einstieg und eine solide Grundlage. Wer schon mehr Ahnung von Aktien und Co hat, also bereits länger aktiv tradet, ist dieses Finanzbuch vermutlich nicht mehr ganz so wertvoll und für den fast gleichen Preis würde ich dann eher Warren Buffett – Das Leben ist wie ein Schneeball empfehlen.

Stock-Picking mit Nebenwerten

Gebundene Ausgabe: 312 Seiten

Verlag: Börsenmedien; Auflage: 1 (12. März 20079

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3938350318

ISBN-13: 978-3938350317

Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3 cm

Was ist ein Call – F&I-Freitag

Nachdem wir in den letzten Wochen über Long und Shortpositionen gesprochen haben, widmen wir uns nun dem Call und nächste Woche dem Put zu, um abschließend das Ganze hinsichtlich der 4 verschiedenen Optionsvarianten aufzulösen.

Was genau ist also ein sogenannter Call? Ein Call ist nichts anderes als eine Kaufoption und beeinhaltet ein Recht. Mit diesem Recht kann man einen Gegenstand (z.B. einen Rohstoff) oder einen Basiswert (z.B. eine Aktie) zu einem vorab festgelegten fixen Preis(Ausübungspreis) kaufen. Je nach Optionsart entweder während der ganzen Zeit oder nur am Ende der Lauzeit. (Während der ganzen Laufzeit entspricht der amerikanischen Option, am Ende der sogenannten europäischen Option.)

Ich kaufe z.B. (gegen eine kleine Prämie) einen Call(eine Kaufoptition) auf eine Aktie zum Ausübungspreis von 10 Euro. Dafür bekomme ich die Aktie am Laufzeitende (europäische Option) zum Preis von 10 Euro, selbst wenn sie an der Börse inzwischen 100 Euro wert ist, denn die Option bzw. deren Recht sichert einem ja den vorab bestimmten fixen Preis von 10 Euro. Anders herum kann natürlich auch der Preis an der Börse inzwischen unter 10 Euro gefallen sein, in dem Fall würde man das Recht nicht wahrnehmen und den Call verfallen lassen, was jedoch auch einen Totalverlust der gezhalten Prämie bedeutet.


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