Monatsarchiv für Juli 2009

 
 

Was ist ein Put – F&I-Freitag

Was genau ist also ein sogenannter Put? Ein Put ist nichts anderes als eine Verkaufsoption und beeinhaltet ein Recht. Mit diesem Recht kann man einen Gegenstand (z.B. einen Rohstoff) oder einen Basiswert (z.B. eine Aktie) zu einem vorab festgelegten fixen Preis(Ausübungspreis) verkaufen. Je nach Optionsart entweder während der ganzen Zeit oder nur am Ende der Lauzeit. (Während der ganzen Laufzeit entspricht der amerikanischen Option, am Ende der sogenannten europäischen Option.)

Stock Picking mit Nebenwerten


Es ist mal wieder an der Zeit ein Buch zum Thema Finanzen etwas näher vorzustellen. Heute geht es einmal um das Thema Aktien Nebenwerte. “Stock-Picking mit Nebenwerten” stammt von Beate Sander und ist bei den Börsenmedien erschienen.

In den 10 bzw. 11 Kapiteln (das 11. ist ein Glossar) wird das Thema der Nebenwerte systematisch abgearbeitet. Es wird allgemein umrissen, auf wichtige deutsche Nebenwertindize eingegangen, Strategien mit Nebenwerten und interessante Märkte vorgestellt.

Sprachlich ist das Buch sehr einfach gehalten und man benötigt keinen Abschluss in BWL oder VWL um das Buch zu verstehen. Viele Dinge sind mit interessanten Beispielen und Statistiken untermalt. Schaubilder lockern das Ganze noch weiter auf und helfen schnell auf den Punkt zu kommen.

Fazit: Für Einsteiger bei deutschen Aktien im Nebenwertbereich ist dieses Buch ein willkommener Einstieg und eine solide Grundlage. Wer schon mehr Ahnung von Aktien und Co hat, also bereits länger aktiv tradet, ist dieses Finanzbuch vermutlich nicht mehr ganz so wertvoll und für den fast gleichen Preis würde ich dann eher Warren Buffett – Das Leben ist wie ein Schneeball empfehlen.

Stock-Picking mit Nebenwerten

Gebundene Ausgabe: 312 Seiten

Verlag: Börsenmedien; Auflage: 1 (12. März 20079

Sprache: Deutsch

ISBN-10: 3938350318

ISBN-13: 978-3938350317

Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,6 x 3 cm

Was ist ein Call – F&I-Freitag

Nachdem wir in den letzten Wochen über Long und Shortpositionen gesprochen haben, widmen wir uns nun dem Call und nächste Woche dem Put zu, um abschließend das Ganze hinsichtlich der 4 verschiedenen Optionsvarianten aufzulösen.

Was genau ist also ein sogenannter Call? Ein Call ist nichts anderes als eine Kaufoption und beeinhaltet ein Recht. Mit diesem Recht kann man einen Gegenstand (z.B. einen Rohstoff) oder einen Basiswert (z.B. eine Aktie) zu einem vorab festgelegten fixen Preis(Ausübungspreis) kaufen. Je nach Optionsart entweder während der ganzen Zeit oder nur am Ende der Lauzeit. (Während der ganzen Laufzeit entspricht der amerikanischen Option, am Ende der sogenannten europäischen Option.)

Ich kaufe z.B. (gegen eine kleine Prämie) einen Call(eine Kaufoptition) auf eine Aktie zum Ausübungspreis von 10 Euro. Dafür bekomme ich die Aktie am Laufzeitende (europäische Option) zum Preis von 10 Euro, selbst wenn sie an der Börse inzwischen 100 Euro wert ist, denn die Option bzw. deren Recht sichert einem ja den vorab bestimmten fixen Preis von 10 Euro. Anders herum kann natürlich auch der Preis an der Börse inzwischen unter 10 Euro gefallen sein, in dem Fall würde man das Recht nicht wahrnehmen und den Call verfallen lassen, was jedoch auch einen Totalverlust der gezhalten Prämie bedeutet.

CEO of the Future

Kürzer als bei Spiegel-Online kann man es wohl nicht umreißen:

Mode- oder Autokonzern – welche Firma möchten Sie sicher durch die Krise führen? Beim Wettbewerb “CEO of the Future” von “manager magazin” und McKinsey bringen Studenten und Berufseinsteiger ihre Karriere nach vorn. Gefragt sind gute Strategien. Lohn der Mühe: 30.000 Euro Preisgeld.

Es geht also im Kern um ein Wirtschaftsstrategiespiel, bei dem Mann stets als Einzelkämpfer mehrere Runden durchlaufen muss.

1. Runde: Ein 100 Tage Sofortprogramm für die aktuelle Wirschaftslage entwicklen und einen Lebenslauf einreichen.

2. Runde: Eintägige Workshops in München oder Düsseldorf, wo man sich vor einer simulierten Aufsichtsratsitzung beweisen muss.

3. Runde: Die Top 20 darf sich nochmal vor der Expertenjury beweisen, die teilweise aus CEOs/Senoirpartner der Förderunternehmen besteht.

Lohn für die Mühe sollen dann für die Top 3 15000, 10000 und 5000 Euro Preisgeld sein, sowie individuelle Coachings durch die Chefs der Partnerunternehmen.

Wäre einmal interessante zu wissen, wieviele Teilnehmer sich bewerben und vor allem aus welchen Branchen/Studiengängen sie stammen. Mal schauen, vielleicht gibt es ja noch ein paar Zahlen.

Ich überlege vielleicht auch noch mit zu machen, wobei mich vor allem das individuelle Coaching reizen würde. (Siehe Kurzbeschreibung der Jury.)


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