Aktien können reich machen…
Das bewiesen jetzt die Gründer von YouTube, die ihr Unternehmen im Jahr 2006 für etwa 1,65 Milliarden US-Dollar an Google Inc. verkauft haben.
Nun wurden genauere Zahlen zu den Verteilungen bekannt und zeigen wer was bekommen hat:
Chad Hurley bekam 694087 Aktien, welche aktuell einen Marktwert von etwa 319.280.020 Dollar haben.
Weiterer Co-Gründer Steve Chen erhielt 625366 Aktien, was ihn wohl um etwas mehr als 287.668.360 Dollar reicher machen dürfte.
Dritter im Bunde mit einem 6-stelligen Aktienpaket ist Co-Gründer Jawed Karim(hatte bereits vor dem Verkauf das Unternehmen verlassen) mit 137443 Anteilen, die ungefähr 63.223.780 einbringen dürften, wenn man sie denn aktuell für rund 460 $ das Stück verkaufen würde.
Des Weiteren hat es auch noch Sequoia Capital “erwischt”, die schon beim eigentlich Aktiengang von Google ein Vermögen gemacht haben. Sie als Venture Capitalist haben mit dem richtigen Riecher ca. 432.872.420 $ aus diesem Geschäft gemacht, nachdem sie zu Beginn YouTubes mit einem geringen Millionenbetrag eingestiegen waren.
Dem Bericht an die SEC nach sind das nicht die einzigen Millionäre, die diese Web 2.0 Transaktion mit sich gebracht hat, sondern noch einige andere. Beim derzeitigen Stand von rund 460 $ pro Googleaktie benötigt man auch “nur” 2175 Anteilsscheine des Suchgiganten.
Bleibt jedoch abzuwarten, wie lange die neuen Multimillionäre im Unternehmen verweilen, denn die beiden Gründer von dMarc (Unternehmen für Radiowerbung) haben neusten Berichten zu Folge das Lager in Mountainview verlassen, nachdem ihr Technologieunternehmen erst Anfang 2006 für 102 Millionen Dollar gekauft wurde und schlagen nun sicherlich wieder woanders ihre Start-Up-Zelte auf.
Es wird für Google scheinbar langsam schwerer innovatives Personal zu binden, wobei es am Geld wohl nicht liegen kann nach den letzten guten Zahlen für das vierte Quartal 2006.
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20. Februar 2007 um 11:23
alles brennt irgendwann einmal aus.
ich schätze mal das google den zeniet auch bereits überschritten hat.
9. März 2007 um 03:01
ich weiß ja nicht, eher die idee hat die jungs reich gemacht!
aktien machen aus meiner sicht nur die banken reich die an jedem kauf und verkauf verdiehnen. ansonsten ist das ganze doch zu einem null summen spiel ohne bedeutenden mehrwert verkommen wo jeder nur darauf hofft das die blase noch etwas weiter wächst und er früh genug die kurve bekommt befor sie wieder platzt.
27. März 2007 um 10:16
Bin mir nicht sicher ob Google den Zenit bereits überschritten hat, gehe eher vom Gegenteil aus. Schaut man sich Unternehmen wie Coca Cola an, weiß man, dass sich Marktführer auch über Jahrzehnte behaupten können. Und Google wächst immer noch weiter – was aber noch viel wichtiger ist: Für den Normalo bedeutet Suchen im Internet “Googlen” und sonst nix.
6. April 2007 um 12:59
[...] Nachdem neulich bekannt wurde, wie reich man durch Aktien werden kann, trat nun scheinbar einmal das Gegenteil ein. Wie unter der Woche bekannt wurde, hat sich die WestLB bei einer Long-Short-Strategie mit Volkswagenaktien ziemlich verspekuliert und musste nach Berichten der Financial Times Deutschland einen Buchverlust von knapp 100 Millionen Euro hinnehmen. [...]
20. November 2007 um 22:01
Da wundert es mich nicht, dass momentan so viel Venture Kapital da ist. Und dies ja bekanntlich auch in Deutschland, wo Unmengen an neuen Web 2.0 Portalen finanziert werden.
Es bleibt nur abzuwarten, ob es so einen großen Erfolg auch in Deutschland geben wird.
31. März 2008 um 11:32
Inovatives Personal? Die haben genug und jeder der stinkreich ist wird doch nicht mehr in Google arbeiten wollen. Aktien sind wie Lotto.
6. Mai 2008 um 12:44
Ich weiß damals noch in der Schule beim Planspiel Börse, AdvaOptical für 30 Cent pro Aktie gekauft und am Ende war sie 2,5 Euro wert. Dennoch ist das Risiko verdammt hoch auch alles zu verlieren.