Aktien müssen nicht reich machen…
Nachdem neulich bekannt wurde, wie reich man durch Aktien werden kann, trat nun scheinbar einmal das Gegenteil ein.
Wie unter der Woche bekannt wurde, hat sich die WestLB bei einer Long-Short-Strategie mit Volkswagenaktien ziemlich verspekuliert und musste nach Berichten der Financial Times Deutschland einen Buchverlust von knapp 100 Millionen Euro hinnehmen.
Demzufolge sind auch schon zwei hochrangige Mitarbeiter aus dem Resort Aktienhandel mit sofortiger Wirkung entlassen worden, da sie scheinbar ihre Handelslimits deutlich überstrapaziert haben.
Vermutliches Ziel der Spekulation war scheinbar eine Verringerung der Handelsspanne(Spread) von VW Stamm- und Vorzugsaktien. Dabei geht man davon aus, dass die eine Aktie an Wert gewinnt und die andere verliert, wobei man sich entsprechend mit Long- und Shortpositionen der Papiere eindeckt.
Da jedoch Porsche seinen Anteil an VW-Papieren erhöhte, ging die Wette nicht mehr ganz auf und nur noch die Leerverkäufe (Shortpositionen) entwickelten sich wie erhofft, denn sowohl Vorzugs- als auch Stammaktien verloren an Wert.
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19. August 2007 um 13:20
Da hat doch der alter Rat, dass man nur mit Geld an die Börse gehen darf, welches man nicht braucht. Und natürlich nur mit eigenem Geld!
27. März 2008 um 13:37
Johann hat das wichtigste gesagt: das Geld was in die Börse investiert wird, auf das darf man nicht angewiesen sein, ansonsten hat man verloren.