Neuer Top-Verdiener in Deutschland
30. November 2007Es hat nicht lange gedauert und der Top-Verdiener von 2006 wurden durch einen anderen deutschen Firmenchef abgelöst. Nach Presseberichten zu Folge soll der derzeitige Porschechef Wendelin Wiedeking bis zu 70 Millionen Euro an Jahresgehalt bekommen haben (inkl. Bonuszahlungen). An dieses stolze Sümmchen kommt nicht einmal der mögliche Gewinner des Lottojackpots am kommenden Wochenende heran, der bei ungefähr 38 Millionen liegen sollte.
Bei einem Gewinn vor Steuern von ca. 5,9 Mrd. Euro, die vor allem aus Optionsgeschäften mit VW-Anteilsscheinen resultieren, kann man vermutlich von einer einmaligen Leistungsprämie in dieser Höhe sprechen, die ansonsten langsam an amerikanische Verhältnisse herankommt.
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Kategorien: Aktien, News
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30. November 2007 um 13:43
Nicht zu fassen, was einer heute verdienen kann. Irgend wo unfair und doch fair, denn er leitet auch ein Riesenunternehmen. Das Unternehmen konnte 3 Fache Gewinne aufweisen. Also hat er das verdient.
Wir bleinen auf der Strecke
30. November 2007 um 22:47
Es hat ja nicht nur der Vorstand eine Leistungsprämie bekommen, denn jeder Angestellte der vor August 2006 im Unternehmen Porsche ist, hat eine Sonderzahlung in Höhe von 5200 Euro erhalten. Absolut ist das sicher nicht vergleichbar, aber denoch sehr löblich bzw. sicher auch motivieren.
1. Dezember 2007 um 18:46
In China ist es etwas anders… Da gibts Großaktionäre, die erst 10 Jahre alt sind
: http://www.manager-magazin.de/koepfe/artikel/0,2828,510762,00.html
Aber schon nicht schlecht, 70 Millionen Euro im Jahr zu verdienen… Bleibt für viele von uns leider ein unerreichtes Ziel
2. Dezember 2007 um 12:08
Mit der Einstellung auf jeden Fall
Finde das Gehalt wenn er einen guten Job macht nicht übertrieben. Gibt höhere Managergehälter weltweit.
4. Dezember 2007 um 16:05
Wie man diese völlig unrealen Einkünfte für akzeptabel halten kann, ist mir völlig unverständlich. Ich halte diese Summen, angesichts der wachsenden Armut in diesem Land, für höchst unanständig. Niemand kann so gut sein, um diese Einkommen zu rechtfertigen. Wenn die Bezüge ein Maß für Können und Leistung sind, dann müssten unsere Ärzte, Wissenschaftler und Ingenieure komplette Idioten sein.
7. Dezember 2007 um 11:09
Ob solche Bezüge akzeptabel sind oder nicht, kann man nicht so genau sagen, denn es ist immer einfach, zu sagen, dass die da oben viel zu viel bekommen.
Wenn man sich aber einmal anschaut, was Verantwortung für eine Belastung sein kann und welchem Stress Manager in der Regel ausgesetzt sind, dann muss man das Ganze etwas relativieren.
Manager geben ihr Privatleben fast komplett auf und sind nur für die Firma da, da können sie doch erwarten, dass sie entsprechend entlohnt werden, oder?
9. Dezember 2007 um 22:27
Top Manager haben eigentlich kaum Privat Leben…dauern sind sie in der halben Welt unterwegs..es gibt eigentlich nur ein Leben dann für die Firma. Ich denke das muss dann jeder selbst entscheiden ob er dazu bereit wäre. Mir wäre ein Mittelweg dann doch lieber
11. Dezember 2007 um 19:30
Wendelin Wiedeking gilt als einer der besten Manager Europas und das hat halt auch seinen Preis.
(Angebot und Nachfrage)
Ein Manager hat nicht nur eine hohe Verantwortung sondern ist auch nicht so einfach zu entbehren. In der Leistung des Managers spiegelt sich der gesamte Erfolg des Unternehmens wieder und zwischen einem guten und einem schlechten Unternehmen ist nun mal eine Umsatzdifferenz von vielen Millionen unter denen dieses Gehalt gar nicht mehr auffällt.
Wenn man dem Manager das Geld nicht zahlt, wird er sicherlich von einem anderen Unternehmen abgworben. Und wer sorgt dann für den gewaltigen Umsatz?
12. Dezember 2007 um 02:24
Ach ja die lieben Manager da draussen, Geld einstecken bis die Taschen voll sind. Klar die Verantwortung ist groß aber dennoch ist es bei manchen echt etwas zu viel des guten.
15. Dezember 2007 um 13:32
Wenn man sich die Mitarbeiter im Einzelhandel (Saturn, Mediamarkt, Real, Praktiker usw.) einmal betrachtet, müßten diese ebenfalls 70 Millionen im Jahr verdienen. Diese Angestellten ermöglichen es erst, daß ein Manager erfolgreich sein kann. Sie haben ihr Privatleben schon lange für den Job aufgegeben. Wenn die Geschäftsführer schon lange zu Hause bei der Familie sind, stehen die Mitarbeiter noch etliche Stunden im Laden!!
NEIN, die Gehälter der Manager sind mit NICHTS zu rechtfertigen!!!!
Zu den Zeiten, in denen Unternehmer noch Unternehmer waren, wurde die Arbeit der Mitarbeiter noch gewürdigt, heute zählt nur noch, “wie beute ich die Mitarbeiter am besten aus” und befriedige die Aktionäre. Dafür gibts die hohen Gehälter, nicht für Arbeitsleistung. Für 70 Millionen, würde wohl jeder die Verantwortung übernehmen einen Betrieb zu führen. Die eigentliche Arbeit machen doch die “Untergebenen” und genau diese müssen auch ihren Kopf für Mißergebnisse hinhalten. Die Manager bekommen für Mißwirtschaft doch gleich nochmal ein paar Millionen.
17. Dezember 2007 um 22:16
Dass ein erfolgloser Manager – der im Gegensatz zum Unternehmer ohnehin kein Risiko eingeht – noch eine Millionenabfindung kassiert, ist für mich auch nicht nachvollziehbar.
Aber ein Manager, der seine Arbeit gut gemacht hat und für Gewinne gesorgt hat, soll auch einen Anteil daran erhalten. Denn ein gesundes Unternehmen, das Gewinne macht, bietet in der Regel auch sichere Arbeitsplätze.
24. Dezember 2007 um 01:44
auch heute wird wieder in der zeitung über das thema geschrieben. meiner meinung nach verdient jeder was er verdient. außer es ist zu wenig
)
im ernst: wiedeking hat porsche in eine nie dagewesene wirtschaftliche situation geführt – da kann und muss man ihm doch das einfach gönnen. anders wäre es wenn das unternehmen rote zahlen schreiben würde und wiedeking mit so viel geld aus dem büro läuft.
4. Januar 2008 um 19:24
Letztendlich ist es auch nicht vernünftig zu beschränken. Wenn man ein Höchstgehalt festlegt, dann ist es entweder nicht wettbewerbsfähig und alle, die richtig gut sind gehen ins Ausland oder aber die Leute regen sich über dieses Höchstgehalt auf. Der einzig vernünftige Weg ist das über den Markt zu regeln. Und wenn der der Ausfassung ist, dass ein Einzelner diesen Betrag wert ist, dann ist das eben so. Es zwingt ja keiner die Unternehmen bestimmte Gehälter oder Abfindungen vertraglich festzulegen.