Archiv der Kategorie ‘Börsen‘

 
 

Hurrikane “Irene” lässt Versicherungen glimpflich davonkommen

In diesem Jahr sind sie nicht zu beneiden – die Versicherungen. Doch ein kleines Aufatmen war deutlich zu vernehmen  an der Börse. Der Hurrikan “Irene” wird die Versicherungsbranche trotz Milliardenlasten voraussichtlich weniger hart treffen als zunächst im worst-case-Szenario befürchtet wurde.

Genaue Erkenntnisse haben bislang zwar weder Behörden noch Unternehmen. Die ersten Schätzungen der Experten deuten aber allesamt in diese Richtung. An der Börse wurde dies am Montag mit Erleichterung aufgenommen: Die Aktien der drei größten Rückversicherer der Welt, die bei Erdbeben und Wirbelstürmen gewöhnlich für einen großen Teil der Schäden geradestehen, verteuerten sich deutlich. Die Papiere von Münchener Rück, Swiss Re und Hannover Rück stiegen um jeweils drei bis vier Prozent. Analysten sagten, die aktuellen Gewinnschätzungen für die dieses Jahr schon arg gebeutelten Versicherer müssten vorerst nicht weiter nach unten geschraubt werden.
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Apple ab sofort ohne Jobs – Führungslos?

Medienberichten zufolge ist Apple-Legende Steve Jobs zurückgetreten. Tim Cook wird zukünftig seinen Posten als Firmenchef übernehmen. Der kreative Kopf des Unternehmens tritt in den Hintergrund. Kein Top-Manager wie jeder andere – Steve Jobs hat es geschafft, die Computer-und Telefonbranche zu dominieren und dabei sogar Kult-Status zu erlangen. Wie einen Guru verehren ihn seine Anhänger. Doch es ist nicht nur eine emotionale Bindung, die Apple-User zu “ihrem” Unternehmen haben. Jobs steht auch für gute Kurse, Rendite und Wertsteigerung. Die Frage steht im Raum, wie wird sich Apple ohne sein charistmatisches Aushängeschild entwickeln? Kann sich jemand eine Produktpräsentation ohne Steve Jobs im schwarzen Rollkragen, Jeans und Turnschuhen vorstellen?
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Steht uns eine Rezession ins Haus? Wie wirkt sich Lybien auf die Wirtschaft aus?

Um es kurz zu machen: Die Börsen fahren Achterbahn, das Wachstum in Deutschland und der Welt schwächt sich ab – die Bundesbank rechnet aber trotzdem nicht mit einer Rezession. „Die konjunkturelle Grundtendenz der deutschen Wirtschaft bleibt aus derzeitiger Sicht in der zweiten Jahreshälfte weiter aufwärtsgerichtet, dürfte sich aber etwas verlangsamen“, schreibt die Deutsche Bundesbank in ihrem August-Monatsbericht, den sie am Montag vorlegte.

Übrigens nährt der scheinbar nahe Sieg der Oppositionellen in Lybien die Hoffnung auf sinkende Ölpreise – das könnte der Wirtschaft noch weitere Impulse geben.

Entwicklung des Ölpreises der Sorte Brent (Jahreschart; www.finanzen.net)Entwicklung des Ölpreises (Brent)


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Wie können Anleger von Wertschwankungen bei Dollar, Euro und Franken profitieren?

Es klingt paradox: Trotz der Schuldenkrise im Euroraum hat der Euro auf Jahressicht sein Gewicht gegenüber 21 der 29 weltweit wichtigsten Währungen gestärkt: Plus 12,2 Prozent gegenüber dem US-Dollar, plus 6,8 Prozent gegenüber dem britischen Pfund, plus 32 Prozent gegenüber der türkischen Lira. Pluszeichen gibt es auch im Verhältnis zum Rubel, südafrikanischen Rand, polnischen Zloty oder chinesischen Renminbi.

Schwäche zeigt die gemeinsame Währung indes vor allem in Relation zum japanischen Yen und zum Schweizer Franken, der in den vergangenen Wochen als eine Art Fluchtburg galt: Bekam man im November 2010 für einen Euro noch 1,38 Franken, so war der Kurs kürzlich mit knapp 1,02 nahe an der Parität angekommen.


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Der Absturz des Dax – Computerhandel, stop-loss-Option und die Spirale beginnt

Am gestrigen Tag haben sich verwundert die Augen gerieben. Nach einer Phase der Stabilisierung im Dax und nur einem Tag nach der angekündigten europäischen Wirtschaftsregierung, die zur weiteren Stabilisierung der Kurse beitragen sollte, schließt der Dax mit dem schlechtesten Ergebnis seit knapp drei Jahren. Das Zittern auf dem internationalen Börsenparkett geht damit in eine neue Runde. Auch der Dow Jones bricht nach Handelsstart um über vier Prozent ein.
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Deutsche Wirtschaft – kleiner Einbruch oder langfristiger Abschwung?

Das Jahr 2011 hatte so gut begonnen. Die Zahlen waren überdurchschnittlich gut, die Prognosen glänzend. Doch die weltweite Schuldenkrise und die sich stetig wiederholenden Mahnungen hinsichtlich der Bonität der einzelnen Staaten weltweit gehen nicht spurlos an der deutschen Wirtschaft vorbei. Die Folge: Der schöne Aufschwung ist vorüber – die deutsche Wirtschaft wächst nur noch leicht und auch der Rest der Euro-Zone schwächelt.

Der Aufschwung in Deutschland ist im Frühjahr überraschend deutlich zum Stillstand gekommen. Die Wirtschaftsleistung wuchs zwischen zwischen Anfang April und Ende Juni nur noch um 0,1 Prozent im Vergleich zum Vorquartal, wie das Statistische Bundesamt erklärte. Auch in Europa lief die Konjunktur deutlich schlechter, hier lag das Plus insgesamt nur noch bei 0,2 Prozent. Die Börse reagierte wie immer bei solchen Nachrichten – mit einem Kurssturz.


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Horrorszenario oder wahrscheinliche Zukunft – Kommt die weltweite Rezession?

Der sogenannte Westen erstickt an seinen Schulden, die Aktienkurse fahren seit Wochen Achterbahn. Der Crash, der 2007 mit Lehmann begann, erreicht eine neue Dimension. Es drängt sich die Frage auf, geht es auch mal wieder aufwärts oder sind wir bereits im Abwärtsstrudel in Richtung Rezession.

Nachfolgend ein Überblick über die Schuldensituation in einzelnen Euroländern, China und den USA.

Noch sind die Konjunkturforscher entspannte Leute. „Es ist nicht so wahnsinnig viel passiert, dass man beunruhigt sein müsste“, sagt Ferdinand Fichtner. Tagelange Turbulenzen an den Börsen und Staatsschuldenkrisen lassen den Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kalt – noch. „Die Auswirkungen auf die Realwirtschaft halten sich in Grenzen“, sagt er. „Es sei denn, die Talfahrt hält an und verschärft sich, dann wird es ungemütlich.“
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