Hurrikane “Irene” lässt Versicherungen glimpflich davonkommen
In diesem Jahr sind sie nicht zu beneiden – die Versicherungen. Doch ein kleines Aufatmen war deutlich zu vernehmen an der Börse. Der Hurrikan “Irene” wird die Versicherungsbranche trotz Milliardenlasten voraussichtlich weniger hart treffen als zunächst im worst-case-Szenario befürchtet wurde. 
Genaue Erkenntnisse haben bislang zwar weder Behörden noch Unternehmen. Die ersten Schätzungen der Experten deuten aber allesamt in diese Richtung. An der Börse wurde dies am Montag mit Erleichterung aufgenommen: Die Aktien der drei größten Rückversicherer der Welt, die bei Erdbeben und Wirbelstürmen gewöhnlich für einen großen Teil der Schäden geradestehen, verteuerten sich deutlich. Die Papiere von Münchener Rück, Swiss Re und Hannover Rück stiegen um jeweils drei bis vier Prozent. Analysten sagten, die aktuellen Gewinnschätzungen für die dieses Jahr schon arg gebeutelten Versicherer müssten vorerst nicht weiter nach unten geschraubt werden.
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