Archiv der Kategorie ‘F&I – Freitag‘

 
 

Wie funktioniert eine Finanzkrise?

Immer mal wieder kommt es nach Jahren oder Jahrzehnten zu Finanzkrisen. Wie funktioniert bzw. entsteht eigentlich so eine Finanzkrise? Wir haben dazu einmal ein wenig recherchiert und sind u.a. auf zwei Finanz-Videos gestoßen, die das recht gut und einfach veranschaulichen:
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Seltsame Stimmung – Der Dax rutscht wieder ins Minus

Es hat derzeit den Anschein, als das der Dax oder vielmehr die Anleger sich nicht so recht für eine Richtung entscheiden können. Anders formuliert: Neuer Monat, alte Probleme: Am deutschen Aktienmarkt haben die Sorgen über den Zustand der US-Wirtschaft und die finanzielle Lage einiger europäischer Staaten wieder gegenüber den stabilen Wachstumsprognosen die Oberhand gewonnen.
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Wofür stehen Bulle und Bär an der Börse – F&I-Freitag

Gerade in den extremen Zeiten der Börse hört man von den beiden immer häufiger Bulle und Bär, aber wofür stehen die beiden tierischen Zeitgenossen eigentlich?

Geschichtlich geht es vermutlich auf folgendes Erlebnis zurück:

…Dieses Sinnbild-Paar soll auf das 16. Jahrhundert zurückgehen, wie in der Börsenliteratur zu lesen ist. Seinerzeit „besuchte ein spanischer Literat die damals dominante Börse in Amsterdam. Als er dem Treiben der Börsenhändler zusah, wurde er an eine besondere Variante des Stierkampfs in Südamerika erinnert: Dort ließ man nämlich in manchen Arenen Bullen gegen Bären kämpfen“, so Vanessa Redak und Beat Weber in ihrem Buch „Börse“… (Quelle: FAZ.net)

Im übertragenden Sinne stehen folglich die Kampfstile von Bulle und Bär für die Entwicklung des Aktienmärkte. Der Bär schwingt sein Tatze von oben nach unten (fallende Aktienmärkte) und der Bulle stößt mit den Hörnern von unten nach oben (steigende Aktienmärkte).

Synonym stehen auch die Begriffe Hausse und Baisse:

steigende Aktienmärkte = Bullenmarkt = Hausse = bullish

fallende Aktienmärkte = Bärenmarkt = Baisse = bearish

Was ist ein Call – F&I-Freitag

Nachdem wir in den letzten Wochen über Long und Shortpositionen gesprochen haben, widmen wir uns nun dem Call und nächste Woche dem Put zu, um abschließend das Ganze hinsichtlich der 4 verschiedenen Optionsvarianten aufzulösen.

Was genau ist also ein sogenannter Call? Ein Call ist nichts anderes als eine Kaufoption und beeinhaltet ein Recht. Mit diesem Recht kann man einen Gegenstand (z.B. einen Rohstoff) oder einen Basiswert (z.B. eine Aktie) zu einem vorab festgelegten fixen Preis(Ausübungspreis) kaufen. Je nach Optionsart entweder während der ganzen Zeit oder nur am Ende der Lauzeit. (Während der ganzen Laufzeit entspricht der amerikanischen Option, am Ende der sogenannten europäischen Option.)

Ich kaufe z.B. (gegen eine kleine Prämie) einen Call(eine Kaufoptition) auf eine Aktie zum Ausübungspreis von 10 Euro. Dafür bekomme ich die Aktie am Laufzeitende (europäische Option) zum Preis von 10 Euro, selbst wenn sie an der Börse inzwischen 100 Euro wert ist, denn die Option bzw. deren Recht sichert einem ja den vorab bestimmten fixen Preis von 10 Euro. Anders herum kann natürlich auch der Preis an der Börse inzwischen unter 10 Euro gefallen sein, in dem Fall würde man das Recht nicht wahrnehmen und den Call verfallen lassen, was jedoch auch einen Totalverlust der gezhalten Prämie bedeutet.

Short Position – F&I-Freitag

Wie auch schon letzte Woche beim Finanzierungs- und Investitionsfreitag gibt es ein bißchen was zu Finanzen, Wirtschaft und Co erläutert. Da es vor einer Woche um die Long-Position ging, ist diesmal das Gegenstück dazu dran, die Short Position.

Short Position

Was ist also genauer eine Short-Position. Eine Short Position beschreibt bei Aktien, Optionen und Derivaten die Haltung gegenüber dem Investment. Bei der Haltung “Short” gehe ich die Position des Verkäufers ein hinsichtlich des Wertpapiers. Die entgegengesetzte Haltung dazu ist “Long”.

Zur Vereinfachung lässt sich zumindest bei Aktien sagen, dass ich mit einer Short-Position auf fallende Kurse spekuliere. (Bei Optionen muss dies nicht immer der Fall sein, darauf werde ich aber in einem Extraposting eingehen, wenn ich die 4 Grundart von Optionsgeschäften einmal vorstellen werde im Rahmen eines “Finanzierungs- und Investitions – Freitags”.

Das Gewinnpotential eine solcher Position bei Aktien ist somit theoretisch begrenzt. (Bei Optionen gibt es Sonderfälle.) Das Verlustpotential ist theoretisch unbegrenzt, da der Wert einer Aktie theoretisch unendlich steigen kann. Kaufe ich eine Aktie Short bei 100 Euro und sie fällt danach auf 90 Euro, so habe ich 10 Euro gewonnen. Maximal lassen sich bei dieser Aktie somit 100 Euro verdienen, denn dann, wenn sie bis auf Null Euro zurückfällt. Steigt allerdings die Aktie auf 1000 Euro habe ich 900 Euro Verlust gemacht. Dieses kleine Beispiel zeigt schon die Gefahr bei den sogenannten Short-Geschäften.

Long Position – F&I-Freitag

Nach einer kleinen interessanten Diskussion mit Justin drüben bei JKW-Media möchte ich mich einfach mal ein wenig darin versuchen, ein paar Dinge aus der Finanzwelt/BWL hier regelmäßig(Freitags) vorzustellen und ein wenig zu diskutieren. Ich bin für alles offen, Fragen, Vorschläge Wünsche usw. (Als studiertet BWLer drücke ich mich vielleicht ein wenig zu theoretisch oder fachlich aus, dann fragt einfach in den Kommentaren nach, denn es gibt ja bekanntlich keine dummen Fragen.)

Long Position

Was ist also genauer eine Long-Position. Eine Long Position beschreibt bei Aktien, Optionen und Derivaten die Haltung gegenüber dem Investment. Bei der Haltung “Long” gehe ich die Position des Käufers ein hinsichtlich des Wertpapiers. Die entgegengesetzte Haltung dazu ist “Short”.(Diese Stelle ich kommende Woche kurz vor.)

Zur Vereinfachung lässt sich zumindest bei Aktien sagen, dass ich mit einer Long-Position auf steigende Kurse spekuliere. (Bei Optionen muss dies nicht immer der Fall sein, darauf werde ich aber in einem Extraposting eingehen, wenn ich die 4 Grundart von Optionsgeschäften einmal vorstellen werde im Rahmen eines “Finanzierungs- und Investitions – Freitags.) Man deckt sich sozusagen auf “lange” Sicht ein mit Aktien.

Das Gewinnpotential eine solcher Position bei Aktien ist somit theoretisch ungebrenzt. (Bei Optionen gibt es Sonderfälle.) Das Verlustpotential ist auf den Preis der Aktie begrenzt, da der Wert nicht unter Null fallen kann.


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