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WofĂŒr stehen Bulle und BĂ€r an der Börse – F&I-Freitag

Gerade in den extremen Zeiten der Börse hört man von den beiden immer hĂ€ufiger Bulle und BĂ€r, aber wofĂŒr stehen die beiden tierischen Zeitgenossen eigentlich?

Geschichtlich geht es vermutlich auf folgendes Erlebnis zurĂŒck:

…Dieses Sinnbild-Paar soll auf das 16. Jahrhundert zurĂŒckgehen, wie in der Börsenliteratur zu lesen ist. Seinerzeit „besuchte ein spanischer Literat die damals dominante Börse in Amsterdam. Als er dem Treiben der BörsenhĂ€ndler zusah, wurde er an eine besondere Variante des Stierkampfs in SĂŒdamerika erinnert: Dort ließ man nĂ€mlich in manchen Arenen Bullen gegen BĂ€ren kĂ€mpfen“, so Vanessa Redak und Beat Weber in ihrem Buch „Börse“… (Quelle: FAZ.net)

Im ĂŒbertragenden Sinne stehen folglich die Kampfstile von Bulle und BĂ€r fĂŒr die Entwicklung des AktienmĂ€rkte. Der BĂ€r schwingt sein Tatze von oben nach unten (fallende AktienmĂ€rkte) und der Bulle stĂ¶ĂŸt mit den Hörnern von unten nach oben (steigende AktienmĂ€rkte).

Synonym stehen auch die Begriffe Hausse und Baisse:

steigende AktienmÀrkte = Bullenmarkt = Hausse = bullish

fallende AktienmÀrkte = BÀrenmarkt = Baisse = bearish

Was ist ein Call – F&I-Freitag

Nachdem wir in den letzten Wochen ĂŒber Long und Shortpositionen gesprochen haben, widmen wir uns nun dem Call und nĂ€chste Woche dem Put zu, um abschließend das Ganze hinsichtlich der 4 verschiedenen Optionsvarianten aufzulösen.

Was genau ist also ein sogenannter Call? Ein Call ist nichts anderes als eine Kaufoption und beeinhaltet ein Recht. Mit diesem Recht kann man einen Gegenstand (z.B. einen Rohstoff) oder einen Basiswert (z.B. eine Aktie) zu einem vorab festgelegten fixen Preis(AusĂŒbungspreis) kaufen. Je nach Optionsart entweder wĂ€hrend der ganzen Zeit oder nur am Ende der Lauzeit. (WĂ€hrend der ganzen Laufzeit entspricht der amerikanischen Option, am Ende der sogenannten europĂ€ischen Option.)

Ich kaufe z.B. (gegen eine kleine PrĂ€mie) einen Call(eine Kaufoptition) auf eine Aktie zum AusĂŒbungspreis von 10 Euro. DafĂŒr bekomme ich die Aktie am Laufzeitende (europĂ€ische Option) zum Preis von 10 Euro, selbst wenn sie an der Börse inzwischen 100 Euro wert ist, denn die Option bzw. deren Recht sichert einem ja den vorab bestimmten fixen Preis von 10 Euro. Anders herum kann natĂŒrlich auch der Preis an der Börse inzwischen unter 10 Euro gefallen sein, in dem Fall wĂŒrde man das Recht nicht wahrnehmen und den Call verfallen lassen, was jedoch auch einen Totalverlust der gezhalten PrĂ€mie bedeutet.

Short Position – F&I-Freitag

Wie auch schon letzte Woche beim Finanzierungs- und Investitionsfreitag gibt es ein bißchen was zu Finanzen, Wirtschaft und Co erlĂ€utert. Da es vor einer Woche um die Long-Position ging, ist diesmal das GegenstĂŒck dazu dran, die Short Position.

Short Position

Was ist also genauer eine Short-Position. Eine Short Position beschreibt bei Aktien, Optionen und Derivaten die Haltung gegenĂŒber dem Investment. Bei der Haltung “Short” gehe ich die Position des VerkĂ€ufers ein hinsichtlich des Wertpapiers. Die entgegengesetzte Haltung dazu ist “Long”.

Zur Vereinfachung lĂ€sst sich zumindest bei Aktien sagen, dass ich mit einer Short-Position auf fallende Kurse spekuliere. (Bei Optionen muss dies nicht immer der Fall sein, darauf werde ich aber in einem Extraposting eingehen, wenn ich die 4 Grundart von OptionsgeschĂ€ften einmal vorstellen werde im Rahmen eines “Finanzierungs- und Investitions – Freitags”.

Das Gewinnpotential eine solcher Position bei Aktien ist somit theoretisch begrenzt. (Bei Optionen gibt es SonderfĂ€lle.) Das Verlustpotential ist theoretisch unbegrenzt, da der Wert einer Aktie theoretisch unendlich steigen kann. Kaufe ich eine Aktie Short bei 100 Euro und sie fĂ€llt danach auf 90 Euro, so habe ich 10 Euro gewonnen. Maximal lassen sich bei dieser Aktie somit 100 Euro verdienen, denn dann, wenn sie bis auf Null Euro zurĂŒckfĂ€llt. Steigt allerdings die Aktie auf 1000 Euro habe ich 900 Euro Verlust gemacht. Dieses kleine Beispiel zeigt schon die Gefahr bei den sogenannten Short-GeschĂ€ften.

Long Position – F&I-Freitag

Nach einer kleinen interessanten Diskussion mit Justin drĂŒben bei JKW-Media möchte ich mich einfach mal ein wenig darin versuchen, ein paar Dinge aus der Finanzwelt/BWL hier regelmĂ€ĂŸig(Freitags) vorzustellen und ein wenig zu diskutieren. Ich bin fĂŒr alles offen, Fragen, VorschlĂ€ge WĂŒnsche usw. (Als studiertet BWLer drĂŒcke ich mich vielleicht ein wenig zu theoretisch oder fachlich aus, dann fragt einfach in den Kommentaren nach, denn es gibt ja bekanntlich keine dummen Fragen.)

Long Position

Was ist also genauer eine Long-Position. Eine Long Position beschreibt bei Aktien, Optionen und Derivaten die Haltung gegenĂŒber dem Investment. Bei der Haltung “Long” gehe ich die Position des KĂ€ufers ein hinsichtlich des Wertpapiers. Die entgegengesetzte Haltung dazu ist “Short”.(Diese Stelle ich kommende Woche kurz vor.)

Zur Vereinfachung lĂ€sst sich zumindest bei Aktien sagen, dass ich mit einer Long-Position auf steigende Kurse spekuliere. (Bei Optionen muss dies nicht immer der Fall sein, darauf werde ich aber in einem Extraposting eingehen, wenn ich die 4 Grundart von OptionsgeschĂ€ften einmal vorstellen werde im Rahmen eines “Finanzierungs- und Investitions – Freitags.) Man deckt sich sozusagen auf “lange” Sicht ein mit Aktien.

Das Gewinnpotential eine solcher Position bei Aktien ist somit theoretisch ungebrenzt. (Bei Optionen gibt es SonderfÀlle.) Das Verlustpotential ist auf den Preis der Aktie begrenzt, da der Wert nicht unter Null fallen kann.


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