Geldanlage - Artikel, News & Infos

Sein Geld anzulegen ist genau so wichtig, wie es zu verdienen. Wer nicht die richtige Geldanlage zum richtigen Zeitpunkt auswählt, verliert meist über kurz oder lang sein erarbeites Geld wieder.

 
 

Wie schütze ich mein Vermögen? Wo und wie anlegen?

Morgens stürzen die Kurse ab, abends klettern sie wieder. Seit einigen Tagen herrscht an den Börsen ein extremes Auf und Ab. Gerade private Kleinanleger zocken gerne und dennoch steigt das Verlangen nach Sicherheit und Stabilität. Bei aller Risikofreude, lässt es am Ende wohl keinen Anleger kalt, wenn sich sein Investment als Fass ohne Boden entpuppt. Die Fragen der Anleger lauten daher: wie kann ich sicher mein Geld anlegen, was kann man aus den Turbulenzen der vergangenen Tage lernen und welche Alternativen es gib?
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Wie werden Kurse bestimmt – Sind es nur Gerüchte und Stimmungen?

Schaut man sich die  Entwicklungen an den Börsen welteit an, stellt man fest, dass bei den derzeitigen Kapriolen der Kurse kaum ein Aktienwert vernünftig bewertet ist. An einem Vormittag geht der Index am Vormittag in den Keller, um dann zum Abend hin die Verluste fast vollständig wieder aufuholen. Den nächsten Tag rauscht das ganze wieder in den Keller, ohne dass es einen konkreten Anlass hierfür gäbe. Es wird daher oft gefragt, wie denn eigentlich der Kurs einer Aktie oder des Leitindex bestimmt wird.

Die kurze, knappe und bisweilen ernüchternde Anwort hierauf lautet: Gerüchte machen an der Börse Kurse.
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Wie teuer ist Vertrauen?

Jeden Tag kann man die gleichen Aussagen sowohl von Politikern als auch von vermeintlichen Finanzexperten hören und lesen. Dabei klingen die Durchhalteparolen irgendwie immer gleich oder zumindest ähnlich denen vor dem Absturz Griechenlands. Jetzt ist es Italien, davor waren es Irland und Spanien. Doch die Politik hat derzeit kaum Einfluss. In Wirklichkeit treiben die Märkte die Europolitiker vor sich her. So äußern Politiker unisono ihr “Unverständnis” für die Bewertungen der Ratingagenturen aber eine wirkliche Gegenmaßname haben sie nicht. Es ist auch noch gar nicht so lange her, da wurden den Agenturen seitens der Politik vorgehalten, im Vorfeld der Wirtschaftskrise nicht konsequent bewertet zu haben. Jetzt tun sie es und ernten wieder nur Kritik.

Der Wert von Vertrauen ist nur schwer zu messen oder gar in Zahlen zu fassen. In jedem Fall ist Vertrauen aber kostbar.
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Anleihen von Mittelstandsunternehmen – Was ist zu beachten?

Derzeit kommen viele Mittelstandsanleihen auf den Markt, die mit hoher Verzinsung locken. Wie sicher ist ein Investment in diese Anleihen und wie realistisch sind derartige Zinsen?

Ein wenig fühlt man sich an die unseligen Zeiten des Neuen Marktes Anfang des Jahrtausends erinnert. Damals kauften Kleinanleger fast wahllos Aktien von Unternehmen, bei denen der Verlust größer war als der Umsatz. Das Ergebnis ist bekannt. Ganz so dramatisch ist es heute noch nicht auf dem Markt für Anleihen von Mittelständlern, aber auch hier sind die Risiken beträchtlich. Darauf deuten schon Zinsen und Renditen hin: Sie schwanken zwischen fünf bis zehn Prozent, im Schnitt sind es gut sieben Prozent. Zum Vergleich dazu: Zehnjährige Bundesanleihen werfen aktuell gerade mal knapp drei Prozent Prozent ab. Beachtet man die alte Weisheit, wonach das Risiko eines Ausfalls mit der Höhe der angebotenen Verzinsung bzw. Rendite steigt, ist also größte Vorsicht geboten, bei den Mittelstandsanleihen.
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Wie sichert man das Depot in der Urlaubszeit?

Die Erfahrung zeigt, dass Hiobsbotschaften meist aus heiterem Himmel und ohne Vorankündigung kommen. Das gilt für wirtschaftsrelevante Informationen ebenso – der Markt macht schließlich keinen Urlaub. Wer also seinen Sommerurlaub unbeschwert genießen will (und im Urlaub nicht ständig via iPhone, Blackberry & Co. online sein will), sollte Geldanlagen und Depot in die Urlaubsvorbereitungen miteinbeziehen.

Anleger, die Aktien, Anleihen, Fonds, Rohstoffe oder gar Derivate halten, stehen dabei eine ganze Reihe von Sicherungsmöglichkeiten zur Verfügung. Sicher muss man nicht alle Optionen in Anspruch nehmen aber wer sie komplett ignoriert, riskiert am Ende, dass die schönste Zeit des Jahres unter Umständen zum teuersten Urlaub des Lebens wird. Je nach Anlage, Risikoneigung und Kenntnissen eignen sich unterschiedliche Methoden. Nachfolgend eine kurze Übersicht, der Möglichkeiten (ohne Anspruch auf Vollständigkeit):
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Die Angst vor der nächsten Internetblase

Hört und liest man derzeit die Nachrichten aus der Finanzbranche insbesondere von durchgeführten und geplanten Börsengängen fühlt man sich in der Zeit zurück gesetzt. Gab es da nicht die sogenannte Internetblase? Eine Zeit in der auf der einen Seite viele “Unternehmer” jede noch so kleine Firma als “StartUp” betitelte und an die Börse brachte. Auf der anderen Seite viele Menschen, die zu glauben schienen, dass die Aktienkurse nur eine Richtung kennen und das große Geld an der Börse gewissermaßen nur abgeholt werden müsse. Die Blase platzte irgendwann und bis auf einige wenige haben die meisten “Investoren” ziemlich viel Geld in den Sand gesetzt. Eine Zeit der Verunsicherung brach an und die Anleger flüchteten in andere Werte. “Volksaktien” bzw. die Aktie für jederman waren out. Nunmehr scheint sich erneut ein Wandel abzuzeichnen und die Angst vor einer weiteren Blase wird derzeit scheinbar verdrängt.
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Kostenlose Girokonten – ist kostenlos auch immer gut?

Wer hat sich nicht schon beim monatlichen Blick auf die Kontoauszüge über die Gebühren geärgert, die von den Kreditinstituten erhoben und berechnet werden. Vor allem klassische Filialbanken lassen sich das Führen der Girokonten ihrer Kunden mit einer monatlichen Gebühr vergüten. Die Gebühren können von noch moderaten 4,- bis 5,- Euro (Sparkasse, Targobank, NordFinanzbank) leicht bis zu 9,99 Euro (Deutsche Bank – BestKonto) betragen. Begründet wird die Kontoführungsgebühr seitens der Banken in der Regel mit dem Serviceangebot in den Filialen. Anders als beispielsweise bei Internet- oder Direktbanken stünden dem Kunden schließlich feste Ansprechpartner zur Verfügung, bei denen der Kunde sich über alle Themen der Geldanlage beraten lassen kann. Wert und Qualifizierung der Beratungsleistung der einzelnen Berater sei einmal dahingestellt.
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