Internet - Artikel, News & Infos

Was machen die neuesten Internet-Startups, welche News gibt es bei den großen IT Riesen wie Google, Apple oder Microsoft? Finden Sie News-Artikel zu bekannten und (noch) unbekannten Internetfirmen rund um den Globus.

 
 

Das Rennen um Skype – Facebook oder Google?

Der Internet-Telefondienst Skype ist wieder einmal in den Mittelpunkt von Übernahmegesprächen gerückt. Doch dieses mal haben zwei Giganten die Finger ausgestreckt: Niemand geringerer als die beiden Web-Riesen Facebook und Google sind offenbar an dem Unternehmen interessiert. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von zwei ungenannten Quellen erfahren haben will, ist für beide Konzerne entweder ein Joint Venture oder aber eine vollständige Übernahme denkbar.

Die Internetkonzerne Google und Facebook prüfen demnach entweder eine Fusion oder aber eine vollständige Übernahme von Skype. Wie das Rennen ausgeht, ist noch völlig offen.
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Facebook, Twitter & Co. – Wann platzt die Blase?

Facebook ist teurer als Daimler, Twitter so viel wert wie der Flughafen Frankfurt – obwohl niemand Genaues über den tatsächlichen Wert des Unternehmens weiß. Wann platzt die Blase?

Geheimnisse, Gerüchte und Verknappung schaffen Interesse. Das gilt auch für Facebook. Zwar gibt es kaum verlässliche Informationen über Umsatz, Gewinn und Nutzerzahlen des sozialen Online- Netzwerks. Dennoch reißen sich Investoren bereits vor dem möglichen Börsengang im kommenden Jahr um Anteile an dem US-Unternehmen. Getrieben werden sie von einer Vision, die Facebook- Chef Marc Zuckerberg jüngst so formulierte: “Facebook wird das neue Google.”
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Der Gau – wer haftet dafür?

Um Missverständnisse zu vermeiden, möchten wir vom finanzweblog.de einmal klarstellen, dass unser Mitgefühl den vielen vielen Tausend Menschen in Japan gilt, die derzeit unsagbares Leid mit bewundernswerter Geduld und Demut ertragen. Keineswegs sind wir emotional dermaßen unterkühlt, dass uns die Bilder und Nachrichten aus Japan nicht berühren würden und wir in einer solchen Zeit nur die Börse, Aktienkurse und gute Geldanlagen im Kopf haben. Dennoch vertehen wir uns als Medium, dass Nachrichten übermittelt, kommentiert und mit persönlichen Ausblicken versieht.

In diesem Sinne habe ich mir mit Blick auf die in Deutschland wieder entfachte Disskusion um die Atomindustrie die Frage gestellt, was passiert denn eigentlich bei einem Atomunfall in Deutschland und vor allem, wer haftet für die Schäden. Aus moralischer Sicht ist klar, dass eine Haftung (von wem auch immer) Menschenleben nicht kompensieren kann und Hinterbliebene nicht glücklicher werden lässt.

Aber wie stellt sich die Lage aus materieller Sicht dar?
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Börsen und Kurse erliegen dem Finanzbeben

In Japan sind die Aktienkurse infolge des Zusammenspiels aus verheerender Natur- und drohender Atomkatastrophe weiter im Sturzflug. Zur Handelsmitte verlor der Nikkei-Index im zweistelligen Bereich. Der Leitindex hat schon mehr als 1250 Zähler verloren und notierte bei 8369 Punkten. Das entspricht einem Minus von rund 13 Prozent. Grund für die Kursschwankungen dürften sowohl Spekulanten sein, die versuchen aus der Katastrophe Kapital zu schlagen, als auch Panikverkäufe frei nach dem Motto “Retten was zu retten ist”.

Angesichts der sich immer mehr zuspitzenden Situation im Atomkraftwerk Fukushima I gaben vor allem die Kurse von Unternehmen der Nuklearindustrie weltweit nach. Weitere (Börsen-)Verlierer der Katastrophe sind Aktien der Engieversorger, der Autoindustrie und vor allem der Rückversicherungsbranche. 
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Eine Wirtschaftsgeschichte -Teil 2

Es war einer der gewagtesten Übernahmepläne der deutschen Wirtschaftsgeschichte:

Es war einmal einer kleiner Sportwagenhersteller, den alle Porsche nannten. Porsche ist ein gut aufgestellter Herrsteller von sportlichen Flitzern und eleganten Geländewagen. Irgendwann wollte Porsche raus aus der Nische Sportwagenbauer und strebte danach, die Nummer 1 unter den Autobauern weltweit zu werden.  Allein mit Sportwagen war dies nicht zu bewerkstelligen und so ersann man den Plan, den etwa 15-mal größeren Volkswagen- Konzern zu übernehmen, um damit einen neuen Weltkonzern zu schmieden. Vier Jahre lang arbeitete Porsche auf dieses Ziel hin, übersprang so manche Hürde, umschiffte so manche Klippe, stand kurz vor dem Ziel und steuerte im Jahr 2009 doch auf einen Wendepunkt hin. Jetzt wird man seine Eigenständigkeit  verlieren, denn der “Goliath” schlug zurück.

Teil 2

Frei von Spannung war die Beziehung zwischen Porsche und VW nie. Immer wieder kommt es zu Scharmützeln. “Ich glaube, jeder Beteiligte würde im Rückblick sagen, hier und da und dort hat er ein Holzstück ins Feuer gelegt, das er im Nachhinein nicht mehr hineinlegen würde”, glaubt Baden-Württembergs Ministerpräsident Oettinger. Mal stänkert Porsche gegen das VW-Management, dann legt sich Wiedeking mit den VW-Betriebsräten an und verkündet, dass es keine “heiligen Kühe” mehr in Wolfsburg geben dürfe. Die Arbeitnehmer schießen Giftpfeile zurück. Etwa als VW-Betriebsratschef Osterloh die Porsche-Spitze als “Dilettanten” beschimpft. Auch die Familien, insbesondere Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche, beharken sich zunehmend. In Wolfsburg ist der Sportwagenbauer längst nicht mehr wohlgelitten. “Herrenreiter- Allüren” macht man im Rathaus aus. “So wie Porsche vorprescht, kann es nicht weitergehen”, sagt Oberbürgermeister Schnellecke.

Lager bilden sich. Auf der einen Seite Wendelin Wiedeking, der sich der Unterstützung des Porsche- Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Porsche sicher sein kann. Auf der anderen Seite der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Piëch und dessen Vertrauter, der VW-Chef Martin Winterkorn. Während die Porsche-Seite stärker auf eine Übernahme durch den Sportwagenhersteller drängte, steht Piëch der Sinn nach einem neuen globalen Autokonzern unter dem Dach von VW und mit ihm als Chef des Kontrollgremiums. “Er hat immer gesagt, dass Volkswagen die zentrale Rolle in diesem Autokonzern spielen muss und nicht Porsche”, sagt ein Weggefährte Piëchs.


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Daimler und Rolls-Royce – 1. Versuch

Daimler und Rolls-Royce müssen um die milliardenschwere Übernahme (siehe auch Artikel vom 8.03.2011) des Dieselmotoren-Spezialisten Tognum wohl noch nachlegen.

Daimler und Rolls-Royce haben nunmehr ein offizielles Übernahmeangebot für den Motorenspezialisten Tognum vorgelegt. Die beiden Unternehmen bieten rund 3,2 Milliarden Euro. Das Tognum-Management begrüßte am Mittwoch zwar grundsätzlich die Pläne, die eine rosige Zukunft für die ehemalige MTU Friedrichshafen versprechen, eine Empfehlung sprach man jedoch noch nicht aus.

Es ist aber nur allzu verständlich, dass man auf Seiten von Tognum noch um eine Aufstockung der fast 3,2 Milliarden Euro schweren Offerte pokert. Daimler und Rolls-Royce bieten gemeinsam 24 Euro je Aktie und damit  30 Prozent mehr als sie vor Bekanntwerden der Pläne kostete. Sie wollen je 50 Prozent an Tognum halten.  Tognums Vorstandschef  Volker Heuer erklärte nur kurz und knapp:  “Über die Höhe des Angebotspreises wurde noch kein Einverständnis erzielt. Der Vorstand werde das Angebot prüfen und zum gegebenem Zeitpunkt eine Empfehlung an die Aktionäre abgeben, ob sie das Angebot annehmen oder ablehnen sollten.”

Auf Seiten der potentiellen Käufer zeigt man Verständnis und sieht Lage realistisch. Daimler-Chef Dieter Zetsche äußerte sich am Mittwoch wie folgt: “Man könne nicht erwarten, dass das Tognum-Management den angebotenen Kaufpreis zur Annahme empfehle. Das ist nicht ihre Rolle.” Rolls-Royce-Chef John Rose, erklärte, “…der Übernahmeprozess könne sich hinziehen”.

Grundsätzlich wird die Partnerschaft mit Daimler und Rolls-Royce von Seiten Tognums aber begrüßt. “Daimler und Rolls-Royce wären für uns zwei finanzstarke strategische Investoren, die sich klar zur weiteren internen und externen Wachstumsstrategie von Tognum bekennen”, sagte Vorstandschef Volker Heuer weiter. “Damit wären wir hervorragend aufgestellt, um die weitere Konsolidierung des Marktes aktiv mitzugestalten.”

Die Börse spielt jedoch – wie üblich bei derartigen Übernahmen – den Tognum-Aktionären in die Karten.

Am Dienstag (8.03.2011) war die Tognum-Aktie mit 23,22 Euro aus dem Handel gegangen. Damit hat sie seit Montag nachdem zunächst bekannt geworden und später auch offiziell bestätigt worden ist, dass Daimler und Rolls-Royce ihre Hände nach Tognum austrecken wollen, gut ein Viertel zugelegt.  Am Mittwoch setzte sie ihren Höhenflug fort und kletterte zeitweise auf über 25 EUR. Am Tagesschluss valutierte sie bei 24,88 EUR. Der Kurs der Daimler-Aktie betrug am Mittwoch Abend 49,96 (+0,89 %) während die Aktien von Rolls-Royce um 3,86 % auf 50,39 USD zulegen konnten.

Die Kaufinteressenten verwiesen darauf, dass das Angebot immerhin schon 30 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag liege. Sie knüpften ihr Angebot zudem an die Bedingung, dass sie inklusive des bisherigen Daimler-Anteils von 28,4 Prozent mehr als 50 Prozent der Aktien erhalten.

Tognum-Investoren hoffen sicherlich auf einen noch höheren Zuschlag, damit sich für sie wenigstens noch ein kleiner Gewinn realisieren lässt.  Tognum-Aktionäre der ersten Stunde könnten bei dem derzeitigen Angebot mit einer Schwarzen Null ihr Investment beenden.  Für exakt 24 Euro war Tognum nämlich vor gut drei Jahren an die Börse gebracht worden.

Um die Übernahmepläne realisieren zu können haben Daimler und Rolls-Royce  eine vorläufige Investmentgesellschaft namens Zeus gegründet. In die Zeus-Gesellschaft bringt Rolls-Royce – wie schon in Finanzkreisen vermutet wurde -  ihr Tochterunternehmen “Bergen”  (Entwicklung und Produktion von Gas- und Dieselmotoren mittlerer Geschwindigkeit) ein. Daimler wiederum steuert seine bereits bestehende 28,4-prozentige Beteiligung an Tognum bei. So rechnen die Stuttgarter für sich am Ende mit Nettoausgaben von rund 900 Millionen Euro für die Übernahme. Rolls-Royce würde rund 1,4 Milliarden Euro zahlen.Mit Tognum wollen Daimler und Rolls-Royce nach eigenen Angaben einen globalen Marktführer für Industriemotoren schaffen.

Auch wenn die Verhandlungen noch nicht finanlisiert wurden, so sind sie doch schon weit fortgeschritten. Alle drei Beteiligte haben ein Eckpunktepapier unterzeichnet in dem Daimler und Rolls-Royce  bereits weitreichende Zusagen gegeben haben: In den nächsten drei Jahren soll eine Milliarde Euro investiert werden. Ein Arbeitsplatzabbau sei nicht geplant, Friedrichshafen soll der Firmensitz bleiben (Quelle: Reuters).

Rolls-Royce-Chef John Rose kommentierte hierzu: “Hier geht es nicht um Ergebniseffekte durch Einsparungen. Gemeinsam lohnen sich Forschung und Entwicklung viel mehr”.

Doch wenn alle Nebenschauplätze bereinigt sind, werden die Parteien nicht umhin kommen, Einigkeit in Sachen Kaufpreis und Übernahmeofferte zu erzielen. Diesbezüglich scheinen sich die Beteiligten aber noch ein ganzes Stück bewegen zu müssen.

Eine Person aus dem Tognum-Umfeld sagte: “Tognum und Daimler sind beim Preis noch meilenweit voneinander entfernt.” Daimler und Rolls-Royce setzen nun auf das Wohlwollen der Aktionäre von Tognum. Doch Management und Belegschaft von Tognum sind mit rund zehn Prozent an ihrem Unternehmen beteiligt. Wichtige Investoren hatten bereits vorher klargemacht, dass sie angesichts der guten Zukunftsaussichten von Tognum im Konkurrenzkampf mit GE und Caterpillar (die auch Übernahmeabsichten kundgetan hatten)  zum Preis von 24 Euro nicht zum Verkauf bereit sind.

Der Wettlauf ist eröffnet…

Facebook und die Börse?

Wohl viele Nutzer von Seiten, die einen Zugang zu sozialen Netzwerken versprechen, stellen sich vermehrt die Frage, ob sich damit nicht auch Geld verdienen lasse. Sind Aktien von Facebook, Twitter, Linded-In etc. gute Geldanlagen?

Dass Firmen wie Facebook und Twitter in absehbarer Zeit den Weg an die Börse und damit in den öffentlichen Handel gehen müssen, scheint unumgänglich. Zu hoch sind die Aktivitäten auf dem sogenannten „Second Market“ und zu hoch das Interesse potentieller Aktionäre. Auch wenn man sich gern als „unabhängig“ und mit Blick auf die Börse eher als „underdog“ darzustellen versucht, kommen auch Facebook und Co. nicht umhin, sich den finanzmarkttechnischen Gesetzmäßigkeiten zu stellen. Ebenso ist man bereits jetzt ins Visier der US-Amerikanischen Börsenaufsicht, SEC; geraten, die gern mehr Transparenz in den Handel von Firmenanteilen in Milliardenhöhe bringen möchte. Darüber hinaus gab es in der Vergangenheit u.a. mit Google zahlreiche Beispiele, wie eine „zu groß“ oder aus Anlegersicht „zu interessant“ gewordene Unternehmung zum Börsengang „gezwungen“ wurde. Nach US-Amerikanischem Börsenrecht ist eine Firma verpflichtet, sich den strengen Börsenaufsichtsregeln zu unterwerfen und bspw. regelmäßig Firmenveröffentlichungen vorzunehmen, wenn sie mehr als 500 Anteilseigner hat. Lange werden sich daher Facebook und Co nicht mehr dem öffentlichen Börsenhandel entziehen können.
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