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Dread Disease Versicherung entwickelt sich zur BU-Alternative

Dread Disease Versicherungen

© Trueffelpix – Fotolia.com

Für viele Verbraucher stellt sich immer wieder die Frage, „bin ich genug und optimal abgesichert, wenn es um Risiken hinsichtlich meines Einkommens- bzw. meiner Erwerbsfähigkeit geht oder kann ich noch mehr für die Vorsorge machen?“ Neben der klassischen Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gibt es inzwischen auch Alternativen, wenn diese eventuell nicht ausreicht oder aber auch zu teuer ist.

Die Dread Disease Versicherung sichert den Versicherungsnehmer wie der Name schon sagt, im Falle einer schweren Krankheit ab. Diverse vorher definierte Krankheiten wie Krebs, Herzinfarkt, Alzheimer, Schlaganfall und weitere schwere Krankheiten werden im Falle einer Diagnose durch die Versicherung abgedeckt und mit einer vorab festgelegten Summe ausbezahlt.

Experten sehen Alternative

Auch bei Experten finden Dread Disease Versicherungen als Alternative zur BU durchaus anklang, ebenso wie bei der Stiftung Warentest. (Test von 2014) Erst 1993 in Deutschland eingeführt, verzeichnet diese spezielle Versicherung 2011 bereits 150.000 abgeschlossene Verträge.

Hinsichtlich der Produktnamen und Inhalten einer Dread Disease Police sollte man sich im Detail anschauen, was alles abgesichert ist. Der Markt bietet inzwischen eine Vielzahl von unterschiedlichen Produkten, die in die gleiche Richtung gehen, wie z.B.: Grundfähigkeitsversicherung, Funktionsinvaliditätsversicherung (FIV) oder auch Critical-Illness (CI) Versicherung.

Dread Disease Versicherungen sind besonders für Personen interessant, die aufgrund von Vorerkrankungen keine oder nur eine eingeschränkte und sehr teure Berufsunfähigkeitsversicherung abschließen können. Für junge und gesunde Menschen ist eine BU meist sinnvoll und bezahlbar, doch wer einen ungesunden Lebensstil pflegt und vielleicht schon mal Gelenkoperationen oder eine Krebserkrankung hatte, hat es schwer, eine auch nur halbwegs akzeptable BU zu finden.

Die Gesundheitsprüfung bzw. Aufnahmebedingungen sind bei Dread Disease Versicherungen deutlich weniger streng. Die Wahrscheinlichkeit, trotz medizinischer Vorgeschichte eine günstige Dread Disease Versicherung abschließen zu können, ist weitaus größer als eine günstige BU zu bekommen.

Eine aktuelle Studie des Marktforschungsunternehmens YouGov hat ergeben, dass 78 Prozent der Deutschen eine BU für sehr wichtig halten. Dennoch planen nur sechs Prozent den Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung innerhalb der nächsten 12 Monate. Einer der Hauptgründe für die geringe Abschlussbereitschaft ist der Kostenfaktor. Die Prämien für eine Berufsunfähigkeitsversicherung sind in der Regel relativ hoch.

Gerade für die Personen, die sich eine BU nicht leisten können oder wollen, stellt eine Dread Disease Versicherung eine sinnvolle Alternative dar. Mit der Versicherung gegen schwere Krankheiten ist man zumindest abgesichert, wenn man sein Leben z.B. aufgrund einer Krebsdiagnose, eines Schlaganfalls oder Herzinfarkts neu ausrichten muss.

Freiberufler und Selbstständige sind eine weitere wichtige Zielgruppe für DD-Versicherungen. Ihren Lebensunterhalt erwirtschaften sie rein durch ihre Arbeitskraft. Als Selbstständige unterliegen sie nicht der Versicherungspflicht und zahlen keine Beiträge in die gesetzliche Renten- und Pflegeversicherung ein, weswegen sie im Falle einer schweren Erkrankung oder Berufsunfähigkeit so gut wie keine staatliche Unterstützung erhalten. Mit einer Dread Disease Versicherung erhalten sie in einem solchen Fall zumindest eine hohe Kapitalausschüttung, mit der sie ihre krankheitsbedingten wirtschaftlichen Ausfälle kompensieren können.

Steigendes Risiko: Schwere Erkrankungen werden oft unterschätzt

Zu den am häufigsten auftretenden schweren Erkrankungen gehören in Deutschland die sogenannten Volkskrankheiten Herzinfarkt, Schlaganfall und Krebs. Diese Krankheiten haben in nahezu allen Fällen schwere menschliche und finanzielle Folgen. Mit einer Dread Disease Versicherung ist man in diesen und anderen Fällen zumindest finanziell abgesichert. Das Risiko einer derartigen Erkrankung wird allerdings stets unterschätzt.

Tatsächlich erkranken in Deutschland im Schnitt jährlich rund 350.000 Menschen an Krebs. 300.000 Menschen erleiden einen Herzinfarkt, 200.000 einen Schlaganfall. Das sind bereits 850.000 Krankheitsfälle pro Jahr. Umgerechnet sind somit in jedem Jahr mehr als ein Prozent der Bevölkerung Deutschlands betroffen. Von 100 Menschen erleidet pro Jahr also mindestens einer einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder eine Krebserkrankung.

Erweitert man die Statistik und berücksichtigt die fünf häufigsten schweren Erkrankungen, steigt die Zahl der Betroffenen auf über 1,1 Millionen pro Jahr. Das sind rund 1,4 Prozent. Dread Disease Versicherungen versichern nicht nur diese fünf Erkrankungen, sondern auch, je nach Tarif, noch viele weitere lebensverändernde Ereignisse. Dazu zählt beispielsweise der Verlust von Gliedmaßen oder Sinnen wie Hören und Sehen.

Die meisten Dread Disease Versicherungen ersetzen darüber hinaus auch eine Lebensversicherung, sodass die Hinterbliebenen nicht mit leeren Händen dastehen, wenn der Versicherungsnehmer verstirbt. Gute Anbieter leisten diese Hinterbliebenenabsicherung auch, wenn der Todesfall in keinerlei Zusammenhang mit einer der versicherten Krankheiten eingetreten ist.

Negative Zinsen – Commerzbank verlangt Guthabengebühr

commerzbank logo wolkenkratzerNegative Zinsen, lange waren sie undenkbar oder nur in wenigen Einfällen zwischen Banken verhängt worden. Nun entscheiden sich jedoch mehr und mehr Banken dazu, die vorgelebten Negativzinsen der EZB in ihren eigenen Reihen zu etablieren. Neben der Skatbank und WGZ-Bank in Düsseldorf entscheidet sich nun auch die Commerzbank negative Zinsen zu berechnen.

Betroffene Konten

Laut aktuellen Meldungen sollen vorerst nur Geschäftskonten großer Kunden betroffen sein, die die negativen Zinsen bzw. eine Guthabengebühr bezahlen müssen. Ob es am Ende dabei bleibt, gilt es abzuwarten. Wenn man den aktuellen Verlauf jedoch betrachtet, mehren sich die Vermutungen, dass demnächst auch bei den unterschiedlichsten Banken erste Kundenkonten betroffen sein können.
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iHome: Apple plant Einstieg in Heimautomatisierung

iHome: Apple plant Einstieg in HeimautomatisierungDie Vernetzung sämtlicher Haushaltsgeräte und deren zentrale Steuerung per Smartphone ist schon in den letzen Jahren zu einem zentralen Thema auf Technologiemessen wie der IFA gewesen. Apple scheint nun auch auf diesen Zug aufspringen zu wollen und arbeitet angeblich an einer eigenen Plattform für die Heimautomatisierung. Insider vermuten, dass Apple diese auf seiner Entwicklungskonferenz WWDC in der kommenden Woche vorstellen wird.
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Microsoft bringt kostenloses Windows 8.1

Microsoft bringt kostenloses Windows 8.1

Quelle: Microsoft

Softwaregigant Microsoft hat eine kostenlose Version seines Betriebssystems Windows 8.1 bestätigt. OEM-Hersteller können das Betriebssystem unter dem Namen „Windows 8.1 mit Bing“ kostenlos auf ihren Geräten installieren und die Ersparnisse aus dem Wegfall der Lizenzgebühren an ihre Kunden weiterleiten. Vor allem Tablet-PCs mit Windows 8.1 dürften demnach in Kürze stark im Preis fallen.
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Netflix startet noch 2014 in Deutschland

Netflix startet noch 2014 in DeutschlandDer beliebte Streaming-Anbieter Netflix treibt seine Expansion in Europa voran. Das Unternehmen, welches im Jahr 2007 in den USA gegründet wurde, bietet seine Dienste in 40 Ländern an und hat bereits etwa 48 Millionen Kunden. Nun hat Netflix angekündigt, noch in diesem Jahr auch den deutschen Markt zu bedienen. Damit tritt Netflix in direkte Konkurrenz zu Diensten wie Maxdome, Watchever oder Amazon. Einen genauen Termin für den Start gibt es noch nicht.
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BER: Brandschutz macht Fortschritte und neue Probleme

BER: Brandschutz macht Fortschritte und neue Probleme

Quelle: Björn Roll, Flughafen Berlin Brandenburg

Ein Sprecher des BER erklärte, es würde nun mit dem Bau der neuen Brandschutzanlage des künftigen Hauptstadtflughafens begonnen werden. Diese war maßgeblich für die zahlreichen Verschiebungen des Eröffnungstermins und die damit verbundene Kostenexplosion verantwortlich. Trotzdem gibt es immer wieder neue Schwierigkeiten. Aktuellen Berichten zufolge sind viele Entrauchungskanäle undicht und auch die Strom- und Wasserzähler bereiten Probleme.
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Pinterest erhält 200 Millionen Dollar neues Kapital

Pinterest erhält 200 Millionen Dollar neues KapitalDie Foto-Plattform Pinterest hat jüngsten Berichten zufolge 200 Millionen US-Dollar frisches Kapital erhalten. Damit ist Pinterest das teuerste Start-up-Unternehmen weltweit. Dank der Finanzspritze beträgt der Wert des sozialen Netzwerks nun etwa 5 Milliarden Dollar. Pinterest baut derzeit sein Geschäft mit Werbeanzeigen aus.
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