Germanwings und Tuifly verhandeln – aber warum?
In der am Freitag erscheinenden Ausgabe des Manager Magazins dazu:
Warum aber sollte die deutsche Lufthansa dies anstreben? An sich haben sie zwei Möglichkeiten, sie versuchen eine große deutsche Billigflugline aus dem Boden stampfen oder sie bauen einen Konkurrenten für Air Berlin auf. Beides macht für mich jedoch nicht so recht Sinn, aber hier dazu ein paar Fakten:
zur Billigfluglinie: Gegen Fluglinien wie Rynair und Easyjet kann man meiner Meinung nach nicht viel ausrichten mit einer fusionierten Gesellschaft, denn allein ein Blick auf die Vielfalt der Flugzeugmodelle innerhalb des neuen möglichen Verbundes zeigt, dass man nie die Effizienz der “wirklichen” Billigflieger erreichen kann. Diese haben nämlich immer nur genau ein Flugzeugmodell und das spart eine Menge Geld, sei es beim Boden-, Wartungs- oder Flugpersonal.
zur Air Berlin Konkurrenz: Warum sollte sich die deutsche Lufthansa einen eigenen/weiteren Konkurrenten schaffen, über den sie nicht die volle Kontrolle hat? Gegen die bisher klugen Schachzüge von Air Berlin sollte man wohl lieber anders reagieren und vor allem das Auslandswachstum weiter voran bringen. Warum nicht doch einmal in Richtung Iberia schielen? Mit der Schaffung einer neuen Nummer 3, macht man er sich eher selbst Konkurrenz, als Air Berlin das Leben schwer.
Mein Fazit: Wirklich sehr grob betriebswirtschaftlich betrachtet, macht vermutlich keine der beiden Möglichkeiten einen Sinn bzw. bringt der Lufthansa keinen echten Mehrwert, sondern eher mehr Kosten, was vermutlich auch Herr Mayrhuber weiß:
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