Wirtschaftspolitik - Artikel, News & Infos

 
 

Seltsame Stimmung – Der Dax rutscht wieder ins Minus

Es hat derzeit den Anschein, als das der Dax oder vielmehr die Anleger sich nicht so recht für eine Richtung entscheiden können. Anders formuliert: Neuer Monat, alte Probleme: Am deutschen Aktienmarkt haben die Sorgen über den Zustand der US-Wirtschaft und die finanzielle Lage einiger europäischer Staaten wieder gegenüber den stabilen Wachstumsprognosen die Oberhand gewonnen.
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Die Telekom wird ihre Tochter T-Mobile-USA vorerst nicht los

Eigentlich sollte es jetzt ziemlich schnell gehen. Die Ausgangslage ist klar. Die Telekom will und muss sparen. Hierzu will sie sich auf ihre Kernkompetenzen und -märkte besinnen. Die Lösung: Ein Verkauf der ohnehin schwächelnden T-Mobile-USA an den in den USA fest integrierten Mobilfunkanbieter AT&T. Den Verlust des großen Marktes USA, auf dem sich T-Mobile nie wirklich etablieren konnte, wollte sich die Telekom mit 39 Milliarden Dollar entlohnen lassen. Doch jetzt der Rückschlag: Der 39 Milliarden Dollar schwere Verkauf der schwächelnden Telekom-Tochter T-Mobile USA an AT&T gerät nach dem Einspruch der US-Regierung ins Wanken.

Die Aufseher in Washington fürchten, dass der Wettbewerb auf dem Mobilfunkmarkt durch das Geschäft weiter zurückgehen würde und wollen die Fusion deshalb juristisch verhindern. Die Aktien des Bonner Dax-Konzerns und von AT&T stürzten daraufhin am Mittwoch ab.
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Steve Jobs – Visionär, Tyrann, Geizhals, Genie, Wahnsinniger – Der Versuch einer Annäherung

Ehrgeiz und Perfektionismus – wie ein Aussteiger ohne Ausbildung Apple zu einer der wertvollsten Firmen machte und die Welt der Computer revolutionierte.

Ein Adoptivkind mit Problemen in der Schule, ein Studienabbrecher, ein Hippie in abgerissenen Klamotten, dessen Eltern und Freunde sich Sorgen um seine Zukunft machten – das sind die Anfänge von Steven Paul Jobs, genannt Steve.
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Steht uns eine Rezession ins Haus? Wie wirkt sich Lybien auf die Wirtschaft aus?

Um es kurz zu machen: Die Börsen fahren Achterbahn, das Wachstum in Deutschland und der Welt schwächt sich ab – die Bundesbank rechnet aber trotzdem nicht mit einer Rezession. „Die konjunkturelle Grundtendenz der deutschen Wirtschaft bleibt aus derzeitiger Sicht in der zweiten Jahreshälfte weiter aufwärtsgerichtet, dürfte sich aber etwas verlangsamen“, schreibt die Deutsche Bundesbank in ihrem August-Monatsbericht, den sie am Montag vorlegte.

Übrigens nährt der scheinbar nahe Sieg der Oppositionellen in Lybien die Hoffnung auf sinkende Ölpreise – das könnte der Wirtschaft noch weitere Impulse geben.

Entwicklung des Ölpreises der Sorte Brent (Jahreschart; www.finanzen.net)Entwicklung des Ölpreises (Brent)


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Horrorszenario oder wahrscheinliche Zukunft – Kommt die weltweite Rezession?

Der sogenannte Westen erstickt an seinen Schulden, die Aktienkurse fahren seit Wochen Achterbahn. Der Crash, der 2007 mit Lehmann begann, erreicht eine neue Dimension. Es drängt sich die Frage auf, geht es auch mal wieder aufwärts oder sind wir bereits im Abwärtsstrudel in Richtung Rezession.

Nachfolgend ein Überblick über die Schuldensituation in einzelnen Euroländern, China und den USA.

Noch sind die Konjunkturforscher entspannte Leute. „Es ist nicht so wahnsinnig viel passiert, dass man beunruhigt sein müsste“, sagt Ferdinand Fichtner. Tagelange Turbulenzen an den Börsen und Staatsschuldenkrisen lassen den Konjunkturchef des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) kalt – noch. „Die Auswirkungen auf die Realwirtschaft halten sich in Grenzen“, sagt er. „Es sei denn, die Talfahrt hält an und verschärft sich, dann wird es ungemütlich.“
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Energiewende – Folgen und Kosten für die Energiekonzerne

Was kosten uns alle der Atomausstieg und die beschlossene Energiewende? Konkrete Zahlen vermag noch immer niemand verlässlich zu prognostizieren. Wie teuer wird der Strom – Fehlanzeige; Ist die Energiewende ein Wettbewerbsnachteil für die deutsche Wirtschaft – wahrscheinlich. Also zäumen wir das Pferd von hinten auf setzen dort an, wo der Atomausstieg als erstes seine Spuren hinterlassen hat – bei den Energieriesen. Von den einstigen Atomkonzernen hat RWE hat als erstes seine Bilanz veröffentlicht und einen Einblick in die Zahlen gegeben. Kurzfassung: Der beschleunigte Atomausstieg verhagelt  RWE mächtig die Bilanz.
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Aufschwung für Südeuropa – Konkurrenz für das Desertec-Projekt?

Es hat bislang für großen Wirbel gesorgt – das Desertec-Projekt. Es klingt gigantisch: Strom für Europa, der in der Wüste Afrikas durch riesige Solarfelder gewonnen wird. Doch jetzt könnte das Projekt unerwartete Konkurenz bekommen. Nicht durch Atom-, Kohle- oder andere Gaskraftwerke, sondern durch einen möglichen neuen Standort. Politiker und Unternehmer wollen nämlich mit Solarkraftwerken die Wirtschaft in den wankenden Euro-Ländern auf Trab bringen.

Gewissermaßen könnte also das Wüstenstrom-Projekt Desertec oder zumindest die Idee hierfür nordwärts wandern und auf dem Kontinent bleiben: Hatte die von deutschen Konzernen maßgeblich getragene Industrieinitiative bisher die Wüste in Nordafrikas Ländern als Standorte für die Kollektorfelder und Solarkraftwerke im Blick, bringen Unternehmen und Politiker nun auch EU-Länder wie Griechenland, Italien, Spanien oder Portugal ins Gespräch. Mit Solarstrom aus europäischen Mittelmeerländern ließen sich nämlich „drei Fliegen mit einer Klappe“ schlagen, sagte Christoph Wolff, Vorstandsvorsitzender der Solar Millennium AG, dem „Handelsblatt“.
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