Amazon sammelt Autoren ein
17. Oktober 2011
Einem Bericht der New York Times zu Folge ist Amazon.com fleißig dabei Autoren für seinen (digitalen) Buchladen einzusammeln und scheint dabei sehr aggressiv vorzugehen. So hat man bereits Timothy Ferriss (Autor der “4-Stunden-Woche”) unter Vertrag genommen und sammelt scheinbar weiter fleißig Buchautoren ein. Es scheint dabei uninteressant, ob sie sich bisher selbst verlegen oder bei Verlagen unter Vertrag stehen.
Erste Verlage beschweren sich somit bereits über Amazons Vorgehen, die jedoch eher von einer Innovation sprechen:
…“It’s always the end of the world,” said Russell Grandinetti, one of Amazon’s top executives. “You could set your watch on it arriving.”
He pointed out, though, that the landscape was in some ways changing for the first time since Gutenberg invented the modern book nearly 600 years ago. “The only really necessary people in the publishing process now are the writer and reader,” he said. “Everyone who stands between those two has both risk and opportunity.”…
Es stellt sich damit natürlich einmal mehr die Frage, ähnlich bei Google oder früher Microsoft etc. ob soviel Macht in der Hand eines Konzerns wirklich nachhaltig ist für die Wirtschaft und auch Gesellschaft, denn am Ende ist es doch nur ein Börsen notiertes Unternehmen mit Aktionären, die eine Rendite erwarten.
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