Microsoft streicht stellen
22. Januar 2009Man hätte es nicht so richtig erwartet, dass selbst ein Gigant wie Microsoft so massiv Stellen streichen muss/wird. Bis zu 5000 von 91.000 Mitarbeitern müssen ihren Schreibtisch innerhalb der nächsten 18 Monate räumen und das Unternehmen verlassen.
Das der Yahoo-Deal in allen seinen Formen und Farben geplatzt ist, kann man da ja fast nur begrüßen und beglückwünschen, denn sonst hätten vielleicht nicht nur die Banken und Autobauer Geld vom Staat bezogen, sondern vielleicht ein Softwareriese mit zu vielen Mitarbeitern und verhaltenen Umsätzen.
Vorteil des Ganzen ist jedoch die Entwicklung eines großen Start-Up Potentials, was sich die nächsten zwei Jahre speziell in den USA aufbauen wird, hinsichlich vieler fähiger Mitarbeiter, die entlassen werden. (Nicht nur bei Microsoft.)
Mit Spannung sind vor allem die heutigen Quartalszahlen von Google gegen 22:30 Uhr zu erwarten.
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31. Januar 2009 um 04:59
Ein Problem ist, dass wenn eine Unternehmen ankündigt, Stellen zu streichen, der Aktienkurs steigt. Hoffenlich relativieren sich diese Ankündigungen und es fällt nicht ganz so dramatisch aus.
11. Februar 2009 um 11:45
die spuren dieser finanzkrise, zeigen sich an immer mehr stellen und lassen uns nur sprachlos zurück.
bei der geschwindigkeit wie jobs verloren gehen sind die aussichten trübe.
gruss
eachtradingday
24. Februar 2009 um 11:11
Google gehts doch gut! Die Zahlen sind stabil und die Analysten der Raiffeisen Centrobank erhöhen ihre Einschätzung für die Aktie von Google von “halten” auf “kaufen”.
25. Februar 2009 um 18:07
Ich halte das für eine interessante These: 5000 Start-Ups in den nächsten Jahren, die Frage dabei ist aber: werden in solchen Fällen auch tatsächlich vorrangig fähige Mitarbeiter / Know-How-Träger gekündigt, oder doch eher Menschen in Hilfspositionen / ausführenden Tätigkeiten (Sekretärrinen, Texter, einfache Programmierer,…), das sind dann ja nicht wirklich die zukünftigen Start-ups.
Meiner Meinung nach wird immer erst mal unten gespart, sprich bei den einfacheren Tätigkeiten.
17. März 2009 um 16:26
Die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise werden wir überall spüren. An manchen Stellen doller und an anderen weniger.
13. Mai 2009 um 13:21
Den Einduck wie Chris ihn hat, hab ich auch, auf die “einfachen” Arbeitskräfte kann man wohl am ehesten verzichten, einen guten Entwickler, Designer etc. findet man nur schlecht wieder, die gibt man so leicht nicht her.
19. Mai 2009 um 11:26
Die Sorge um den eigenen Arbeitsplatz bleibt, ja rückt sogar immer näher. Ob sich da wirklich nur die ‘einfachen’ Arbeitskräfte Sorgen machen müssen, wage ich zu bezweifeln. Das Ende der Fahnenstange ist leider noch nicht in Sicht und ohne als Schwarzmaler abgestempelt zu werden wundere ich mich doch über den immer noch herrschenden Optimismus?!
CU Biggi
26. Mai 2009 um 21:14
Wie man mittlerweile sehen konnte ist Microsoft nicht die einzige Firma die Stellen streicht.
3. Juni 2009 um 18:59
Ich weiß nicht mehr, wo das war, aber ich habe gelesen, dass Microsoft gleichzeitig auch einstellt. Wie Chris glaube ich deshalb auch, dass es sich eher um Verwaltungs-Positionen handelt. Sogar Google hat ja schon Stellen gestrichen…