Vergleich von Depots für Aktien

Das schwierige Wirtschaftsjahr 2009 neigt sich langsam dem Ende entgegen und die vielzitierte Krise könnte 2010 langsam vorbei sein und Licht am Aktienhorizont sichtbar werden. Solche Momente eignen sich natürlich hervorragend, seine Geldanlagen einmal genauer unter die Lupe zu nehmen und vielleicht doch einmal wieder in ein paar Aktien zu investieren. Da nicht wenige nach den letzten beiden Krisenjahren ihre Depots aufgegeben haben, lohnt es sich eventuell für den einen oder anderen einen Neuanfang zu wagen und sich ein neues Depot zuzulegen.

Hier einmal ein kleiner Vergleich von aktuellen Depots:

Es handelt sich dabei natürlich nur um eine kurze Übersicht. Wer es da gern ein wenig genauer wissen mag bzgl. seines Online-Depots, kann sich ja mal nachfolgende Übersicht ansehen.

Business Punk – Wirtschaftsmagazin 2.0?

Ich bin ja ansonsten ein großer Freund von Wirtschaftspublikationen aus dem Hause Gruner und Jahr (Financial Times Deutschland, Impulse usw.), aber was ich mit der ersten Ausgabe von “Business Punk – Work hard. Play Hard” gedanklich machen soll, lässt sich noch nicht so recht sagen.

Für mich geht es in dem Heft eher um Businessrebellen, als wirklich Punks. Denn warum ist Mr. Buffett weniger Punk/Rebell? Ist er nicht Spezialist im anders-machen? Ich denke schon. Oder auch die Herren Gates, Brin, Page , Murdoch und wo sind eigentlich die weiblichen Business Punks?

Mit am Besten waren noch die Artikel zum Andersmachen. Bei “Vom Querulanten zum Chef” beleuchteten Walter Gunz (Media Markt), Hans Mahr (Kronen Zeitung) und Thomas Wylenzek (Inner Circle Consultants) ihren nicht immer geradlinigen und steinigen Weg zum erfolgreichen Manager bzw. Unternehmer. Alles Abseits der wirklichen Wirtschafts- und Unternehmensgeschichten hat man schnell den stark verbesserungswürdigen Lifestyletouch angemerkt und möchte am liebsten gleich Papierbasketball mit den Seiten spielen…

Kurzum, die 6 Euro ist das Heft nicht wert, die Stories abseits von Wirtschaft mau und uninteressant und die wirkliche Zielgruppe des Heftes ist nicht klar ersichtlich. Ich werde das zweite Heft sicherlich im Kiosk nochmal durchblättern, aber wenn es so bleibt sicherlich nicht mehr kaufen, wie viele andere sicherlich auch, wenn man sich einmal das Medienecho bei Spiegel und Co ansieht.

Finanzsuchmaschine 2009 (Update)

Das letzte Update unserer Finanzsuchmaschine ist schon ein wenig her, aber nun haben wir es einmal wieder in Angriff genommen und um einige gute Seiten rund um das Thema Aktien, Versicherung, Börse uvm. ergänzt.

Inzwischen sind folgende Seiten mit in den Index der Finanzsuche aufgenommen worden:

http://www.finanzwebwelt.de/

http://www.lettertest.de/

http://www.putandcall.de/

http://www.eachtradingday.com/

http://www.boersennews.de

http://aktien-blog.com/

www.deutsche-startups.de

http://www.geld-kompakt.de/

http://pfblog.de/

http://www.trendgedanken.de/

http://finanzblog.kaywa.com/

http://finanzinfos.blogspot.com

www.finanzweblog.de

www.boersennotizbuch.de

http://www.tradersquest.de/

www.trading-house.net

www.fel2001.de

http://www.finanzweblog.de/intern

Deutschland fehlt die Wirtschaftskompetenz

Capital.de hat in seinem aktuellen Elitepanel 658 Spitzenpolitiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter befragt, ob die Deutschen wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen bzw. in welchem Ausmaß. Ein sehr gutes Verständnis sehen nur 0,1% der Topentscheider, 13% mit gut. 68 % der Befragten sehen das Wirtschaftswissen “weniger gut”  und 19% sogar mit “gar nicht gut”.

Somit kann man sagen, das fast 90% die geistige Beweglichkeit für wirtschaftliche Zusammenhänge fehlen und ich denke damit liegen die Entscheider gar nicht so weit weg von der Wirklichkeit. Selbst viele BWL-Studenten reihen sich nahtlos in die 90% ein, obwohl sie es eigentlich gelernt haben müssten. Dem nicht genug, denn die Besten der Besten sehen auch für die Zukunft ziemlich schwarz:

…Die große Mehrheit von 70 Prozent rechnet mit unveränderten Kenntnissen, elf Prozent erwarten sogar ein abnehmendes Verständnis…

Es scheint also folglich, dass sich auch die Topentscheider zu einer weiteren Verdummung entschieden haben, anstatt aktiv einzugreifen, denn anders sind solche pessimistischen Werte wohl kaum zu interepretieren. Aber warum auch nicht, denn sonst würde ja keiner mehr Lehman Zertifikate kaufen oder sich bei anderen komplexen Bankprodukten ein wenig verschaukeln lassen.

Ich hoffe dem wird in Zukunft ein wenig Einhalt geboten. Wenn also hier irgendwelche Fragen aufkommen rund um das Thema Wirtschaft und Finanzen, stellt sie einfach, ich werde sie versuchen nach und nach zu beantworten.


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