Deutschland fehlt die Wirtschaftskompetenz

Capital.de hat in seinem aktuellen Elitepanel 658 Spitzenpolitiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter befragt, ob die Deutschen wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen bzw. in welchem Ausmaß. Ein sehr gutes Verständnis sehen nur 0,1% der Topentscheider, 13% mit gut. 68 % der Befragten sehen das Wirtschaftswissen “weniger gut”  und 19% sogar mit “gar nicht gut”.

Somit kann man sagen, das fast 90% die geistige Beweglichkeit für wirtschaftliche Zusammenhänge fehlen und ich denke damit liegen die Entscheider gar nicht so weit weg von der Wirklichkeit. Selbst viele BWL-Studenten reihen sich nahtlos in die 90% ein, obwohl sie es eigentlich gelernt haben müssten. Dem nicht genug, denn die Besten der Besten sehen auch für die Zukunft ziemlich schwarz:

…Die große Mehrheit von 70 Prozent rechnet mit unveränderten Kenntnissen, elf Prozent erwarten sogar ein abnehmendes Verständnis…

Es scheint also folglich, dass sich auch die Topentscheider zu einer weiteren Verdummung entschieden haben, anstatt aktiv einzugreifen, denn anders sind solche pessimistischen Werte wohl kaum zu interepretieren. Aber warum auch nicht, denn sonst würde ja keiner mehr Lehman Zertifikate kaufen oder sich bei anderen komplexen Bankprodukten ein wenig verschaukeln lassen.

Ich hoffe dem wird in Zukunft ein wenig Einhalt geboten. Wenn also hier irgendwelche Fragen aufkommen rund um das Thema Wirtschaft und Finanzen, stellt sie einfach, ich werde sie versuchen nach und nach zu beantworten.

11 Dinge woran man erkennt, dass die Finanzkrise vorbei ist

Nachdem wir die letzte Dotcomkrise schon erfolgreich vorausgesagt haben, die sich dann jedoch als Hypothekenkrise entpuppte, wagen wir nun die nicht immer ganz ernst gemeinte Vorhersage, wann denn die Krise wieder vorbei sein wird…

11 Dinge woran man erkennt, dass die Finanzkrise vorbei ist:

1. Man muss fürs Abwracken wieder bezahlen, anstatt Geld dazu zu bekommen
2. ich kaufe mir wieder Lehman Brothers Zertifikate
3. Angela Merkel ist nicht mehr Bundeskanzlerin… :-)
4. Das Dschungelcamp 2010 findet doch wieder statt
5. Für einen Dollar kann man auch wieder etwas kaufen…
6. der FC Bayern verkauft Ribery
7. die Hypo Real Estate kauft die Deutsche Bank und das nur aus den Barreserven…
8. Man kann wieder öffentlich sagen, dass man Banker ist…
9. es gibt wieder mehr als 4,0% Zinsen beim Tagesgeld
10. die erste Million dauert nicht mehr bis 35…
11. Systeme rund um die eigenen Schneebälle können wieder gestartet werden…

Wann wird es soweit sein? Wir werden mal schauen, was der Kaffeesatz sagt von der Senseo sagt…

http://www.finanzweblog.de/tagesgeld/2009/08/11/sicher-geld-anlegen-tagesgeld-2009/

Die besten privaten Anleger

Der beste private Anleger kommt derzeit aus Dresden (Sachsen). Dazu kommt eine aktuelle Studie der DAB Bank, für die im ersten Halbjahr 2009 100.000 Privatanleger Wertpapierdepots ausgewertet wurden. Hier die Platzierung der 15 größten Städte in Deutschland:

Platz Stadt Rendite in %
1 Dresden 9,04 %
2 München 8,49 %
3 Köln 8,05 %
4 Hannover 8,00 %
5 Hamburg 7,83 %
6 Dortmund 7,72 %
7 Frankfurt a.M. 7,52 %
8 Berlin 7,02 %
9 Nürnberg 6,57 %
10 Düsseldorf 6,32 %
11 Essen 6,31 %
12 Leipzig 5,85 %
13 Duisburg 5,68 %
14 Stuttgart 5,39 %
15 Bremen 3,11 %
Quelle: DAB-Bank.de

Gemäß der Studie waren die Depots in Dresden auch am risikoreichsten, was sich im ersten Halbjahr 2009 ausgezahlt hat, ähnlich wie bei Spitzeninvestoren (Warren Buffett und anderen) zu beobachten war. Es stellt sich natürlich die Frage, warum gerade in Dresden der Hang zu mehr Risiko besteht. Eine ostdeutsche Mentalität kann es wohl kaum sein, denn sonst wären Leipzig und vielleicht auch Berlin weiter vorn platziert. Könnte es vielleicht am etwas nobleren Vorort Dresden-Radebeul (Wo im Osten die meisten Millionäre wohnen) liegen? Ich würde fast dazu tendieren, denn wo mehr Geld ist, kann natürlich auch etwas risikoreicher investiert werden. Was meint Ihr, heben die Millionäre den Schnitt so deutlich?

Sicher Geld Anlegen

Die Lage hat sich nach wie vor noch nicht eindeutig beruhigt und für viele Sparer ist es nachwievor schwierig ihr wohlverdientes Geld sicher anzulegen. Aktuell und am sichersten ist wohl ein deutsches Tagesgeldkonto. Favorit ist dabei von unserer Seite die 1822 Direktbank, was eine Tochter der Sparkasse ist somit ziemlich sicher ist.

Relativ einfach lässt sich ein Konto eröffnen und das Geld für 2,75% Zinsen jährlich anlegen. Die Einlage ist zudem täglich verfügbar und die Einlagensicherung besteht aus drei Elementen:

Die 1822direkt gehört – als 100%ige Tochter der Frankfurter Sparkasse -  wie jede deutsche Sparkasse dem Haftungsverbund der Sparkassen-Finanzgruppe an. Dieses System besteht aus den folgenden drei Elementen:

  • den Sparkassenstützungsfonds der regionalen Sparkassen- und Giroverbände,
  • der Sicherungsreserve der Landesbanken/Girozentralen und
  • dem Sicherungsfonds der Landesbausparkassen.

Die Stiftung Warentest sagt in der Finanztest “gut” zum Tagesgeldkonto der 1822 Direktbank. (Testsieger: comdirektbank ebenfalls mit “gut“)


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