Mietkautionskonto 10

Wer kennt es nicht, man zieht mal wieder um und neben den vielen anderen üblichen Dingen verlangt der neue Vermieter auch wieder eine Mietkaution. Immer mal wieder kommt es dabei allerdings vor, dass man diese nicht dem Vermieter überlassen muss für die Mietzeit, sondern eigenständig und natürlich zinsoptimiert auf ein sogenanntes Mietkautionskonto einzahlen darf.

Normalerweise wird es auch beim Vermieter mit einem Mindestzinssatz vergütet, aber es geht ja bekanntlich um eine Optimierung der eigenen Geldbestände, die man oft mit einem kleinen Rechercheaufwand spielend einfach erreichen kann.

Aktuell gibt es folgende interessante Möglichkeiten(für die Liste besteht keine Vollständigkeit):

Tagesgeldkonten – Die meisten Online/Direktbanken weisen es nicht extra aus auf ihren Webseiten, es ist jedoch in vielen Foren usw. zu hören, dass dies bei einigen möglich ist. Einfach nachfragen, ob die Tagesgeldkonten dafür genutzt werden dürfen bzw. ob sie besondere Konten zur Verfügung haben. U.a. die Postbank verfügt über ein eigenes Mietkautionskonto.

Mietkautionsplus – Wer es gern mit mehr Risiko mag, kann das Geld natürlich auch ähnlich wie in einem normalen Depot verwalten lassen und versuchen Renditen jenseits der 4% anzustreben. In der aktuellen Marktlage vermutlich einen Versuch wert, für risikoentschlossene Anleger. Mehr Informationen bieten der Mietkautionsrechner oder das online bestellbare Infopaket.

Umweltbank – Hierbei handelt es sich um eine besondere Form eines Sparbuches und das Ganze wird derzeit(Mai 2009) mit 1,75% pro Jahr verzinst. Die Mindestanlage beträgt 500 Euro beim Mietkautionskonto der Umweltbank.

Wie genau man dann mit dem überschüssigen Zins des Kontos verfährt z.B. nach Ablauf eines Jahres, sollte man am besten schriftlich mit seinem Vermieter festhalten und auch genau bei der Bank nachschauen oder gegebenenfalls nachfragen, da man nicht überall wahllos Geld von diesen Spezialkonten abheben darf.


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10 Gedanken zu “Mietkautionskonto

  • Beate

    Die Idee, ein Tagesgeldkonto für eine Mietkaution zu verwenden, finde ich super. Da bin ich noch gar nicht drauf gekommen. Da es dort fast immer mehr Zinsen gibt, als auf dem Sparbuch, lohnt sich das auf alle Fälle und man kommt ja jeden Tag dran, also auch, wenn man auszieht. Aber in der Regel wohnt man ja einige Jahre in einer Wohnung und kann demnach eine richtig gute Rendite erzielen. Werde das bei meiner Bank direkt mal nachfragen.

  • Weju

    Sollte Tipps sind wirklich wichtig. Gerade in der heutigen Zeit suchen viele Menschen Alternativen um Ihre Liquidität zu behalten und eben nicht hohe Mietkautionne bar auf den Tisch legen zu müssen..

  • Robert

    Ja, ist weirklich ne Super Sache, habe vor nem Monat mit meiner Bank geredet und die haben dann alles weiter für mich erledigt. 🙂

  • Gerd

    Oha, wenn ich bedenke das mein Vermieter die Kaution bei der „S-Bank“ für jenseits der 1 % geparkt hat – Aber Gut zu wissen, für das nächste mal.

  • nuri

    was mich interessiern würde ist, ob man einen Anspruch darauf hat wo das Geld eingezahlt wird. Du schreibst, dass man einfach nachfragen soll aber was mache ich wenn der Vermieter dies ablehnt.

  • Peter Mair

    Hallo, die beste Lösung für mich ist die des Deutscher Mietkautionsbund e.V. (www.mietkautionsbund.de). Da muss ich kein Geld hinterlegen, es ging super schnell und freundlich waren die auch noch. Die 4,7% sind viel billiger als mein Dispo auf meinem Konto. Die Aufnahmegebühr von 9,90 EUR haben sich für mich gelohnt.

  • Mietkautionskonto.org

    Comdirect, ing-diba, 1822 bieten die möglichkeit ein tagesgeldkonto für eine mietkaution zu nehmen leider nicht mehr an, da angeblich zu hoher verwaltungsaufwand – schade eigentlich