Archiv der Kategorie ‘Internet‘

 
 

Apple hat jetzt auch seine Wolke – Steve Jobs stellt “icloud” vor

Microsoft und Amazon haben sie schon: “die Wolke“. Jetzt hat hat auch Apple (in Person von Steve Jobs) seine Version eines Online-Speicherdienstes vorgestellt. “iCloud” soll zu einer Art Drehscheibe für die Daten der Nutzer werden. Dem Aktienkurs von Apple hat es bislang noch nicht geholfen.


In San Francisco fand Apples Entwicklerkonferenz statt, auf der Apple am Montag seine Neuheiten vorstellte. Und obwohl Konzern-Chef Steve Jobs seit Januar wegen gesundheitlicher Probleme eine Auszeit nehmen muss, ließ er sich den Auftritt auf der Entwicklerkonferenz WWDC nicht nehmen. Offenbar war es ihm und Apple wichtig zu zeigen, dass er sich gut fühlt.
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Was ist Mediation? Kann sie den Gang zum Gericht ersetzen?

Statt vor Gericht versuchen immer mehr Menschen, Konflikte mithilfe eines Mediators zu lösen. Ein neues Gesetz soll die Rechtsposition der Mediation jetzt stärken. Doch was verbirgt sich hinter dem Begriff “Mediation”?

Wenn eine langjährige Beziehung zu Ende geht, ist das schwer. Zu dem Kummer gesellen sich auch noch ganz praktische Probleme. Vermögen muss aufgeteilt werden, die Möbel und die Lieblings-CDs. Besonders kompliziert wird es, wenn auch noch um das Sorgerecht für ein Kind gestritten wird. Solche Streitigkeiten enden oft vor Gericht. Doch immer häufiger wählen die Parteien einen anderen Weg – die Mediation. Ein neues Gesetz soll der außergerichtlichen Schlichtung zum Durchbruch verhelfen. Mitte April hat sich der Bundestag mit dem Entwurf beschäftigt, jetzt ist der Rechtsausschuss am Zug. Anfang Juli soll das Parlament das Gesetz endgültig beschließen.
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Das Rennen um Skype – Facebook oder Google?

Der Internet-Telefondienst Skype ist wieder einmal in den Mittelpunkt von Übernahmegesprächen gerückt. Doch dieses mal haben zwei Giganten die Finger ausgestreckt: Niemand geringerer als die beiden Web-Riesen Facebook und Google sind offenbar an dem Unternehmen interessiert. Wie die Nachrichtenagentur Reuters von zwei ungenannten Quellen erfahren haben will, ist für beide Konzerne entweder ein Joint Venture oder aber eine vollständige Übernahme denkbar.

Die Internetkonzerne Google und Facebook prüfen demnach entweder eine Fusion oder aber eine vollständige Übernahme von Skype. Wie das Rennen ausgeht, ist noch völlig offen.
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Facebook, Twitter & Co. – Wann platzt die Blase?

Facebook ist teurer als Daimler, Twitter so viel wert wie der Flughafen Frankfurt – obwohl niemand Genaues über den tatsächlichen Wert des Unternehmens weiß. Wann platzt die Blase?

Geheimnisse, Gerüchte und Verknappung schaffen Interesse. Das gilt auch für Facebook. Zwar gibt es kaum verlässliche Informationen über Umsatz, Gewinn und Nutzerzahlen des sozialen Online- Netzwerks. Dennoch reißen sich Investoren bereits vor dem möglichen Börsengang im kommenden Jahr um Anteile an dem US-Unternehmen. Getrieben werden sie von einer Vision, die Facebook- Chef Marc Zuckerberg jüngst so formulierte: “Facebook wird das neue Google.”
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Der Gau – wer haftet dafür?

Um Missverständnisse zu vermeiden, möchten wir vom finanzweblog.de einmal klarstellen, dass unser Mitgefühl den vielen vielen Tausend Menschen in Japan gilt, die derzeit unsagbares Leid mit bewundernswerter Geduld und Demut ertragen. Keineswegs sind wir emotional dermaßen unterkühlt, dass uns die Bilder und Nachrichten aus Japan nicht berühren würden und wir in einer solchen Zeit nur die Börse, Aktienkurse und gute Geldanlagen im Kopf haben. Dennoch vertehen wir uns als Medium, dass Nachrichten übermittelt, kommentiert und mit persönlichen Ausblicken versieht.

In diesem Sinne habe ich mir mit Blick auf die in Deutschland wieder entfachte Disskusion um die Atomindustrie die Frage gestellt, was passiert denn eigentlich bei einem Atomunfall in Deutschland und vor allem, wer haftet für die Schäden. Aus moralischer Sicht ist klar, dass eine Haftung (von wem auch immer) Menschenleben nicht kompensieren kann und Hinterbliebene nicht glücklicher werden lässt.

Aber wie stellt sich die Lage aus materieller Sicht dar?
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Börsen und Kurse erliegen dem Finanzbeben

In Japan sind die Aktienkurse infolge des Zusammenspiels aus verheerender Natur- und drohender Atomkatastrophe weiter im Sturzflug. Zur Handelsmitte verlor der Nikkei-Index im zweistelligen Bereich. Der Leitindex hat schon mehr als 1250 Zähler verloren und notierte bei 8369 Punkten. Das entspricht einem Minus von rund 13 Prozent. Grund für die Kursschwankungen dürften sowohl Spekulanten sein, die versuchen aus der Katastrophe Kapital zu schlagen, als auch Panikverkäufe frei nach dem Motto “Retten was zu retten ist”.

Angesichts der sich immer mehr zuspitzenden Situation im Atomkraftwerk Fukushima I gaben vor allem die Kurse von Unternehmen der Nuklearindustrie weltweit nach. Weitere (Börsen-)Verlierer der Katastrophe sind Aktien der Engieversorger, der Autoindustrie und vor allem der Rückversicherungsbranche. 
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Eine Wirtschaftsgeschichte -Teil 2

Es war einer der gewagtesten Übernahmepläne der deutschen Wirtschaftsgeschichte:

Es war einmal einer kleiner Sportwagenhersteller, den alle Porsche nannten. Porsche ist ein gut aufgestellter Herrsteller von sportlichen Flitzern und eleganten Geländewagen. Irgendwann wollte Porsche raus aus der Nische Sportwagenbauer und strebte danach, die Nummer 1 unter den Autobauern weltweit zu werden.  Allein mit Sportwagen war dies nicht zu bewerkstelligen und so ersann man den Plan, den etwa 15-mal größeren Volkswagen- Konzern zu übernehmen, um damit einen neuen Weltkonzern zu schmieden. Vier Jahre lang arbeitete Porsche auf dieses Ziel hin, übersprang so manche Hürde, umschiffte so manche Klippe, stand kurz vor dem Ziel und steuerte im Jahr 2009 doch auf einen Wendepunkt hin. Jetzt wird man seine Eigenständigkeit  verlieren, denn der “Goliath” schlug zurück.

Teil 2

Frei von Spannung war die Beziehung zwischen Porsche und VW nie. Immer wieder kommt es zu Scharmützeln. “Ich glaube, jeder Beteiligte würde im Rückblick sagen, hier und da und dort hat er ein Holzstück ins Feuer gelegt, das er im Nachhinein nicht mehr hineinlegen würde”, glaubt Baden-Württembergs Ministerpräsident Oettinger. Mal stänkert Porsche gegen das VW-Management, dann legt sich Wiedeking mit den VW-Betriebsräten an und verkündet, dass es keine “heiligen Kühe” mehr in Wolfsburg geben dürfe. Die Arbeitnehmer schießen Giftpfeile zurück. Etwa als VW-Betriebsratschef Osterloh die Porsche-Spitze als “Dilettanten” beschimpft. Auch die Familien, insbesondere Ferdinand Piëch und Wolfgang Porsche, beharken sich zunehmend. In Wolfsburg ist der Sportwagenbauer längst nicht mehr wohlgelitten. “Herrenreiter- Allüren” macht man im Rathaus aus. “So wie Porsche vorprescht, kann es nicht weitergehen”, sagt Oberbürgermeister Schnellecke.

Lager bilden sich. Auf der einen Seite Wendelin Wiedeking, der sich der Unterstützung des Porsche- Aufsichtsratsvorsitzenden Wolfgang Porsche sicher sein kann. Auf der anderen Seite der VW-Aufsichtsratsvorsitzende Piëch und dessen Vertrauter, der VW-Chef Martin Winterkorn. Während die Porsche-Seite stärker auf eine Übernahme durch den Sportwagenhersteller drängte, steht Piëch der Sinn nach einem neuen globalen Autokonzern unter dem Dach von VW und mit ihm als Chef des Kontrollgremiums. “Er hat immer gesagt, dass Volkswagen die zentrale Rolle in diesem Autokonzern spielen muss und nicht Porsche”, sagt ein Weggefährte Piëchs.


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