Negative Zinsen erstmalig in Deutschland

Zum ersten Mal in der Geschichte Deutschland sind Investoren bereit dem Staat kurfristig Geld zu leihen und dabei einen negativen Zinssatz in Kauf zu nehmen. Oder anders gesagt, ich verleihe 10 Euro und bekomme bewusst nur 9 Euro zurück. Die letzten Deutschen Geldmarktpapiere mit 6 Monaten Laufzeit wurden im Durchschnitt zu einem negativen Zinssatz von -0,01 Prozent nachgefragt. Das gesamte Volumen betrug dabei 3,9 Milliarden Euro und wie die Deutsche Finanzagentur mitteilte, war das Angebot 1,8-fach überzeichnet.
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Wie funktioniert eine Finanzkrise?

Immer mal wieder kommt es nach Jahren oder Jahrzehnten zu Finanzkrisen. Wie funktioniert bzw. entsteht eigentlich so eine Finanzkrise? Wir haben dazu einmal ein wenig recherchiert und sind u.a. auf zwei Finanz-Videos gestoßen, die das recht gut und einfach veranschaulichen:
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Daimler und Rolls-Royce – 1. Versuch

Daimler und Rolls-Royce müssen um die milliardenschwere Übernahme (siehe auch Artikel vom 8.03.2011) des Dieselmotoren-Spezialisten Tognum wohl noch nachlegen.

Daimler und Rolls-Royce haben nunmehr ein offizielles Übernahmeangebot für den Motorenspezialisten Tognum vorgelegt. Die beiden Unternehmen bieten rund 3,2 Milliarden Euro. Das Tognum-Management begrüßte am Mittwoch zwar grundsätzlich die Pläne, die eine rosige Zukunft für die ehemalige MTU Friedrichshafen versprechen, eine Empfehlung sprach man jedoch noch nicht aus.

Es ist aber nur allzu verständlich, dass man auf Seiten von Tognum noch um eine Aufstockung der fast 3,2 Milliarden Euro schweren Offerte pokert. Daimler und Rolls-Royce bieten gemeinsam 24 Euro je Aktie und damit  30 Prozent mehr als sie vor Bekanntwerden der Pläne kostete. Sie wollen je 50 Prozent an Tognum halten.  Tognums Vorstandschef  Volker Heuer erklärte nur kurz und knapp:  “Über die Höhe des Angebotspreises wurde noch kein Einverständnis erzielt. Der Vorstand werde das Angebot prüfen und zum gegebenem Zeitpunkt eine Empfehlung an die Aktionäre abgeben, ob sie das Angebot annehmen oder ablehnen sollten.”

Auf Seiten der potentiellen Käufer zeigt man Verständnis und sieht Lage realistisch. Daimler-Chef Dieter Zetsche äußerte sich am Mittwoch wie folgt: “Man könne nicht erwarten, dass das Tognum-Management den angebotenen Kaufpreis zur Annahme empfehle. Das ist nicht ihre Rolle.” Rolls-Royce-Chef John Rose, erklärte, “…der Übernahmeprozess könne sich hinziehen”.

Grundsätzlich wird die Partnerschaft mit Daimler und Rolls-Royce von Seiten Tognums aber begrüßt. “Daimler und Rolls-Royce wären für uns zwei finanzstarke strategische Investoren, die sich klar zur weiteren internen und externen Wachstumsstrategie von Tognum bekennen”, sagte Vorstandschef Volker Heuer weiter. “Damit wären wir hervorragend aufgestellt, um die weitere Konsolidierung des Marktes aktiv mitzugestalten.”

Die Börse spielt jedoch – wie üblich bei derartigen Übernahmen – den Tognum-Aktionären in die Karten.

Am Dienstag (8.03.2011) war die Tognum-Aktie mit 23,22 Euro aus dem Handel gegangen. Damit hat sie seit Montag nachdem zunächst bekannt geworden und später auch offiziell bestätigt worden ist, dass Daimler und Rolls-Royce ihre Hände nach Tognum austrecken wollen, gut ein Viertel zugelegt.  Am Mittwoch setzte sie ihren Höhenflug fort und kletterte zeitweise auf über 25 EUR. Am Tagesschluss valutierte sie bei 24,88 EUR. Der Kurs der Daimler-Aktie betrug am Mittwoch Abend 49,96 (+0,89 %) während die Aktien von Rolls-Royce um 3,86 % auf 50,39 USD zulegen konnten.

Die Kaufinteressenten verwiesen darauf, dass das Angebot immerhin schon 30 Prozent über dem Schlusskurs vom Freitag liege. Sie knüpften ihr Angebot zudem an die Bedingung, dass sie inklusive des bisherigen Daimler-Anteils von 28,4 Prozent mehr als 50 Prozent der Aktien erhalten.

Tognum-Investoren hoffen sicherlich auf einen noch höheren Zuschlag, damit sich für sie wenigstens noch ein kleiner Gewinn realisieren lässt.  Tognum-Aktionäre der ersten Stunde könnten bei dem derzeitigen Angebot mit einer Schwarzen Null ihr Investment beenden.  Für exakt 24 Euro war Tognum nämlich vor gut drei Jahren an die Börse gebracht worden.

Um die Übernahmepläne realisieren zu können haben Daimler und Rolls-Royce  eine vorläufige Investmentgesellschaft namens Zeus gegründet. In die Zeus-Gesellschaft bringt Rolls-Royce – wie schon in Finanzkreisen vermutet wurde -  ihr Tochterunternehmen “Bergen”  (Entwicklung und Produktion von Gas- und Dieselmotoren mittlerer Geschwindigkeit) ein. Daimler wiederum steuert seine bereits bestehende 28,4-prozentige Beteiligung an Tognum bei. So rechnen die Stuttgarter für sich am Ende mit Nettoausgaben von rund 900 Millionen Euro für die Übernahme. Rolls-Royce würde rund 1,4 Milliarden Euro zahlen.Mit Tognum wollen Daimler und Rolls-Royce nach eigenen Angaben einen globalen Marktführer für Industriemotoren schaffen.

Auch wenn die Verhandlungen noch nicht finanlisiert wurden, so sind sie doch schon weit fortgeschritten. Alle drei Beteiligte haben ein Eckpunktepapier unterzeichnet in dem Daimler und Rolls-Royce  bereits weitreichende Zusagen gegeben haben: In den nächsten drei Jahren soll eine Milliarde Euro investiert werden. Ein Arbeitsplatzabbau sei nicht geplant, Friedrichshafen soll der Firmensitz bleiben (Quelle: Reuters).

Rolls-Royce-Chef John Rose kommentierte hierzu: “Hier geht es nicht um Ergebniseffekte durch Einsparungen. Gemeinsam lohnen sich Forschung und Entwicklung viel mehr”.

Doch wenn alle Nebenschauplätze bereinigt sind, werden die Parteien nicht umhin kommen, Einigkeit in Sachen Kaufpreis und Übernahmeofferte zu erzielen. Diesbezüglich scheinen sich die Beteiligten aber noch ein ganzes Stück bewegen zu müssen.

Eine Person aus dem Tognum-Umfeld sagte: “Tognum und Daimler sind beim Preis noch meilenweit voneinander entfernt.” Daimler und Rolls-Royce setzen nun auf das Wohlwollen der Aktionäre von Tognum. Doch Management und Belegschaft von Tognum sind mit rund zehn Prozent an ihrem Unternehmen beteiligt. Wichtige Investoren hatten bereits vorher klargemacht, dass sie angesichts der guten Zukunftsaussichten von Tognum im Konkurrenzkampf mit GE und Caterpillar (die auch Übernahmeabsichten kundgetan hatten)  zum Preis von 24 Euro nicht zum Verkauf bereit sind.

Der Wettlauf ist eröffnet…

Facebook und die Börse?

Wohl viele Nutzer von Seiten, die einen Zugang zu sozialen Netzwerken versprechen, stellen sich vermehrt die Frage, ob sich damit nicht auch Geld verdienen lasse. Sind Aktien von Facebook, Twitter, Linded-In etc. gute Geldanlagen?

Dass Firmen wie Facebook und Twitter in absehbarer Zeit den Weg an die Börse und damit in den öffentlichen Handel gehen müssen, scheint unumgänglich. Zu hoch sind die Aktivitäten auf dem sogenannten „Second Market“ und zu hoch das Interesse potentieller Aktionäre. Auch wenn man sich gern als „unabhängig“ und mit Blick auf die Börse eher als „underdog“ darzustellen versucht, kommen auch Facebook und Co. nicht umhin, sich den finanzmarkttechnischen Gesetzmäßigkeiten zu stellen. Ebenso ist man bereits jetzt ins Visier der US-Amerikanischen Börsenaufsicht, SEC; geraten, die gern mehr Transparenz in den Handel von Firmenanteilen in Milliardenhöhe bringen möchte. Darüber hinaus gab es in der Vergangenheit u.a. mit Google zahlreiche Beispiele, wie eine „zu groß“ oder aus Anlegersicht „zu interessant“ gewordene Unternehmung zum Börsengang „gezwungen“ wurde. Nach US-Amerikanischem Börsenrecht ist eine Firma verpflichtet, sich den strengen Börsenaufsichtsregeln zu unterwerfen und bspw. regelmäßig Firmenveröffentlichungen vorzunehmen, wenn sie mehr als 500 Anteilseigner hat. Lange werden sich daher Facebook und Co nicht mehr dem öffentlichen Börsenhandel entziehen können.
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Mietkautionskonto

Wer kennt es nicht, man zieht mal wieder um und neben den vielen anderen üblichen Dingen verlangt der neue Vermieter auch wieder eine Mietkaution. Immer mal wieder kommt es dabei allerdings vor, dass man diese nicht dem Vermieter überlassen muss für die Mietzeit, sondern eigenständig und natürlich zinsoptimiert auf ein sogenanntes Mietkautionskonto einzahlen darf.

Normalerweise wird es auch beim Vermieter mit einem Mindestzinssatz vergütet, aber es geht ja bekanntlich um eine Optimierung der eigenen Geldbestände, die man oft mit einem kleinen Rechercheaufwand spielend einfach erreichen kann.

Aktuell gibt es folgende interessante Möglichkeiten(für die Liste besteht keine Vollständigkeit):


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