Archiv der Kategorie ‘Finanzblog‘

 
 

Let´s talk iPhone – Statt iPhone5 nur iPhone4S, dafür aber mit Sprachsteuerung

Die Dimension der Enttäuschung ist wohl kaum in Worte zu fassen. Evolution statt Revolution. Die Welt-Gemeinde der Apple-Jünger starrte gebannt nach Cupertino, dem Firmensitz von Apple. Schon wochenlang gab es Spekulationen, dass Apple endlich ein neues Smartphone, das iPhone5, auf den Markt bringen würde. “Let´s talk iPhone” stand dann auch auf der Einladung zur Präsentation.  Die Lage war also klar: das iPhone 5, die nächste Sensation, würde kommen und Apple mal wieder allen zeigen, wo es langgeht. Stattdessen präsentierte Apple-Chef Tim Cook ein “neues altes” Telefon. Nicht iPhone5, sondern iPhone 4S, eine schnellere Version des alt bekannten Vorgänger. Keine Designneuerungen, von außen kaum zu unterscheiden vom “normalen” iPhone4. Um Fans, Anleger und Märkte etwas versöhnlich zu stimmen, stellte Apple sein sprachgesteuertes Assistenzsystem mit dem Namen “Siri” in den Mittelpunkt der Präsentation. Siri ist in der Tat eine spannende Weiterentwicklung aber vermag es nicht, die Enttäuschung auf den Märkten aufzufangen. Verkaufsstart für das neue alte iPhone4S ist der 14. Oktober. Der Kurs der Aktie gab direkt im Anschluss an die Präsentation nach.
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Steigen die GEZ-Gebühren schon wieder?

Für viele Menschen ein Ärgernis, für viele ein notwendiges Übel. Die Rundfunkgebühren, die ein jeder Haushalt an die Gebühreneinzugszentrale (GEZ) für die Möglichkeit des Empfangs öffentlich-rechtlicher Radio- und/oder Fernsehseder bezahlen muss. Aber es gibt positive Nachrichten zu verkünden: Es hat den Anschein, als das zum ersten Mal seit vielen Abrechnungsperioden die Rundfunkgebühren (sogenannte GEZ-Gebühr) zu Beginn einer neuen Periode nicht angehoben werden. Es bleibt bei den bisherigen Gebühren. Trotzdem sollen die öffentlich-rechtlichen Sende- und Rundfunkanstalten am Ende mehr Geld kassieren als bislang.  
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Groupon, Daily Deal & Co – Für wen lohnen sich Schnäppchen-Portale?

Was vor einiger Zeit als teils belächeltes Projekt begann scheint derzeit in einer Boomphase zu sein – sogenannte Schnäppchenportale. Angeboten werden reguläre Waren und/oder Leistungen zu teils deutlich reduzierten Preisen. Das trifft natürlich einen Reiz. Sparen wollen wir schließlich alle. Irgendwie hat man beim Geldausgeben auch ein besseres Gefühl, wenn man zugleich den Eindruck hat, nebenbei gewissermaßen noch gespart zu haben. Die Idee von Nachlässen und Rabatten als Mittel zur Kundengewinnung ist so alt, wie das Handelsgewerbe. Aber für wen lohnen sich die Schnäppchenportale? Ein Blick hinter die Kulissen der Schnäppchen-Portale:
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Und Facebook bewegt sich doch

Da musste also erst ein (aus Facebook-Sicht) ernstzunehmender Wettbewerber kommen, um Facebook in Bewegung zu versetzen. Woran in den letzten Jahren Datenschützer weltweit gescheitert sind, schafft Google mit seinem neuen Netzwerk Google+ im Vorbeigehen, als Nebeneffekt. Facebook kommt zusehends unter Druck und versucht nun, mit ständigen Neuerungen und Weiterungen seine Kunden zu halten. Zuckerberg geht dabei (und muss dies wohl auch) volles Risiko. Denn mit seinen immer neuen Veränderungen und Features sorgt Facebook nämlich auch für Verunsicherung unter seinen Nutzern. 
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Ohne Fleiß kein Preis – Reebok muss für diese Erkenntnis teuer bezahlen

Heute, zum Wochenschluss, mal etwas philosophischer. Kennen Sie vielleicht auch den Spruch aus Kindertagen, wenn man Ihnen sagte “Ohne Fleiß, kein Preis” wahlweise auch “Wer schön sein will, muss leiden” gern auch mal “Erst die Arbeit, dann das Vergnügen”. Diese, im Kern ihrer Aussage vollkommen richtigen, Weisheiten hatte der Sportartikelhersteller Reebok verucht, ad absurdum zu führen. Zumindest hat Reebok versucht, seinen Kunden vorzutäuschen, dass man eine tolle, sportliche Figur allein durch das Tragen von bestimmt geformten Schuhen bekommen kann. Und tatsächlich sah man diesen Sommer eine Vielzahl von Menschen, die diese etwas sonderbar geformten Schuhe mit der dicken, abgerundeten Sohle getragen haben.
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HRE-Aktionäre scheitern mit Klage gegen Squeeze-Out

Es scheint die Woche der wegweisenden Gerichtsentscheiungen für Anleger zu sein. Erst die Entscheidungen des Bundesgerichtshofs in Sachen “Lehman-Geschädigte” und nunmehr die Entscheidung des Oberlandesgerichts München (Az: 7 U 711/11) zum sogenannten Squeeze-Out bei den (Ex-)Aktionären der Hypo Real Estate. Und es wird wohl nicht die letzte Entscheidung in der juristischen Nachbereitung der durch Lehman ausgelösten Finanzkrise gewesen sein.

Wenn man so will, war es die zweite Watsche für die Aktionäre. Erst mussten die damaligen Aktionäre im Zuge des sogenannten Squeeze-Out ihre Aktien zum Schleuderpreis an den Staat abtreten und jetzt sind sie mit ihrer Klage gegen ihren “Rausschmiss” bei der HRE gescheitert.
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Bundesgerichtshof weist Klagen von Lehman-Opfern ab

Mit Spannung wurden die ersten beiden Entscheidungen des höchsten deutschen Zivilgerichtes zu den Schadensersatzklagen zweier Lehman-Geschädigter erwartet. Immerhin wollte man den Entscheidungen einen Fingerzeig entnehmen, in welche Richtung der Bundesgerichtshof tendieren würde. Die Richtung wird die Banken froh, die “verarmten” Anleger eher traurig stimmen:

Die Kunden der insolvent gewordenen US-Bank Lehman Brothers haben keine Aussicht auf Schadenersatz wegen Beratungsfehlern. Dies wurde bei der mündlichen Verhandlung zu den beiden ersten von etwa 40 beim Bundesgerichtshof (BGH) anhängigen Fällen am Dienstag in Karlsruhe deutlich.
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