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Immobilienmarkt 2010 in Deutschland entwickelt sich

Nach neusten Berichten zu Folge geht es mit dem Immobilienmarkt in Deutschland wieder aufwärts und die Bodenbildung in diesem Sektor scheint nahezu abgeschlossen zu sein. In Großstädten wie Berlin, Hamburg, München und weiteren stiegen z.B. die Bürovermietungen um 23 % seit Anfang 2010. Dazu tragen zum einen sicherlich die derzeitig günstigen Zinsen bei, jedoch vermutlich auch Restrukturierungen bei vielen Unternehmen.

Wer sich gerade zum jetzt scheinbar günstigen Zeitpunkt mit dem Thema Immobilien als Kapitalanlage beschäftigen möchte, dem lege ich vor allem den Blog von Volker ans Herz. Es werden nicht nur detailiert Vorgehen beschrieben, um Immobilien zu kaufen und/oder zu ersteigern, sonderen es entstehen durch den Charakter des Blogs auch interessante und weiterführende Diskussionen. Außerdem empfehle ich dazu noch ein wenig Fachliteratur zum Thema Immobilienkauf, denn man kann ja bekanntlich nie genug wissen.

Smava sucht Finance Blog of the Year 2010

Es ist wieder soweit und Smava sucht wieder den Finance Blog of the Year für 2010. Zu gewinnen gibt es folgendes:

1.    Preis:     Wochenend-Reise nach Rom für 2 Personen oder 650 €
2.    Preis:     Amazon-Gutschein im Wert von 100 €
3.    Preis:     2 Tageskarten für die “Invest 2010? -Die Messe für institutionelle und pivate Anleger vom 23.04. – 25.04.2009 in Stuttgart

Mehr Informationen und die Jury gibt es hier.

Update: Finanzweblog.de ist auch nominiert.


Finance Blog of the Year 2010

Business Punk – Wirtschaftsmagazin 2.0?

Ich bin ja ansonsten ein großer Freund von Wirtschaftspublikationen aus dem Hause Gruner und Jahr (Financial Times Deutschland, Impulse usw.), aber was ich mit der ersten Ausgabe von “Business Punk – Work hard. Play Hard” gedanklich machen soll, lässt sich noch nicht so recht sagen.

Für mich geht es in dem Heft eher um Businessrebellen, als wirklich Punks. Denn warum ist Mr. Buffett weniger Punk/Rebell? Ist er nicht Spezialist im anders-machen? Ich denke schon. Oder auch die Herren Gates, Brin, Page , Murdoch und wo sind eigentlich die weiblichen Business Punks?

Mit am Besten waren noch die Artikel zum Andersmachen. Bei “Vom Querulanten zum Chef” beleuchteten Walter Gunz (Media Markt), Hans Mahr (Kronen Zeitung) und Thomas Wylenzek (Inner Circle Consultants) ihren nicht immer geradlinigen und steinigen Weg zum erfolgreichen Manager bzw. Unternehmer. Alles Abseits der wirklichen Wirtschafts- und Unternehmensgeschichten hat man schnell den stark verbesserungswürdigen Lifestyletouch angemerkt und möchte am liebsten gleich Papierbasketball mit den Seiten spielen…

Kurzum, die 6 Euro ist das Heft nicht wert, die Stories abseits von Wirtschaft mau und uninteressant und die wirkliche Zielgruppe des Heftes ist nicht klar ersichtlich. Ich werde das zweite Heft sicherlich im Kiosk nochmal durchblättern, aber wenn es so bleibt sicherlich nicht mehr kaufen, wie viele andere sicherlich auch, wenn man sich einmal das Medienecho bei Spiegel und Co ansieht.

Deutschland fehlt die Wirtschaftskompetenz

Capital.de hat in seinem aktuellen Elitepanel 658 Spitzenpolitiker, Unternehmenschefs und Behördenleiter befragt, ob die Deutschen wirtschaftliche Zusammenhänge erkennen bzw. in welchem Ausmaß. Ein sehr gutes Verständnis sehen nur 0,1% der Topentscheider, 13% mit gut. 68 % der Befragten sehen das Wirtschaftswissen “weniger gut”  und 19% sogar mit “gar nicht gut”.

Somit kann man sagen, das fast 90% die geistige Beweglichkeit für wirtschaftliche Zusammenhänge fehlen und ich denke damit liegen die Entscheider gar nicht so weit weg von der Wirklichkeit. Selbst viele BWL-Studenten reihen sich nahtlos in die 90% ein, obwohl sie es eigentlich gelernt haben müssten. Dem nicht genug, denn die Besten der Besten sehen auch für die Zukunft ziemlich schwarz:

…Die große Mehrheit von 70 Prozent rechnet mit unveränderten Kenntnissen, elf Prozent erwarten sogar ein abnehmendes Verständnis…

Es scheint also folglich, dass sich auch die Topentscheider zu einer weiteren Verdummung entschieden haben, anstatt aktiv einzugreifen, denn anders sind solche pessimistischen Werte wohl kaum zu interepretieren. Aber warum auch nicht, denn sonst würde ja keiner mehr Lehman Zertifikate kaufen oder sich bei anderen komplexen Bankprodukten ein wenig verschaukeln lassen.

Ich hoffe dem wird in Zukunft ein wenig Einhalt geboten. Wenn also hier irgendwelche Fragen aufkommen rund um das Thema Wirtschaft und Finanzen, stellt sie einfach, ich werde sie versuchen nach und nach zu beantworten.


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