Gold kaufen?

Es ist mal wieder viel los auf der Welt und gerade bezogen auf Griechenland und Großbritannien herrscht viel Nervosität an den Weltfinanzmärkten. Viele Anleger und Investoren neigen daher in solchen Phasen sich mit Gold abzusichern und dieses entweder als Goldbaren oder aber in Form von Goldzertifikaten und anderen Derivaten zu erstehen. Daher mal eine kleine Umfrage an die Leser vom Finanzweblog. Sollte man jetzt Gold kaufen?

Sollte man aktuell Gold kaufen?

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Oder ist der Zenit des Goldpreises bereits überschritten und man sollte lieber Gold verkaufen, also Schmuck via Firmen wie Briefgold loswerden oder die Derivate auf Gold, Goldbaren etc. abstoßen, da der Preis demnächst wieder fallen wird?

Ich bin gespannt auf Eure Meinungen.

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Smava sucht Finance Blog of the Year 2010

Es ist wieder soweit und Smava sucht wieder den Finance Blog of the Year für 2010. Zu gewinnen gibt es folgendes:

1.    Preis:     Wochenend-Reise nach Rom für 2 Personen oder 650 €
2.    Preis:     Amazon-Gutschein im Wert von 100 €
3.    Preis:     2 Tageskarten für die “Invest 2010″ -Die Messe für institutionelle und pivate Anleger vom 23.04. – 25.04.2009 in Stuttgart

Mehr Informationen und die Jury gibt es hier.

Update: Finanzweblog.de ist auch nominiert.


Finance Blog of the Year 2010

Forderungsmanagement



[Trigami-Review]

Es gibt viele Namen für Forderungsmanagement, wie Inkasso, Forderungsabtretung, Forderungskauf Forderungskauf uvm. was ist genau in Verbindung damit als Dienstleistung eigentlich zu verstehen? Um dies zu ergründen habe ich mir einmal die Webseite von Debt Enforcement Agency S.A. ein wenig genauer angesehen.

Im Kern geht es darum Geld zu bekommen, das einem rechtlich zusteht. Sei es bzgl. offener Rechnungen zwischen Unternehmen, die nicht beglichen wurden, betrügerische Anlagevergehen oder sonstige Forderungen zwischen Unternehmen oder auch Privatpersonen.

Debt Enforcement Agency S.A. haben sich diesbezüglich “Wir bringen Ihr Geld zurück.” auf die Fahne geschrieben und kümmern sich ab einer Mindestschadenssumme von etwa 250000 Euro um ensprechende Inkassofälle und setzen dort an, wo das Rechtssystem oftmals weniger erfolgreich aggieren kann. Es wird dabei im Rahmen der Legalität vorgegangen, ohne jedoch weiter auf Details einzugehen. Natürlich ist das irgendwo verständlich, die Frage ist jedoch, ob man als Kunde entsprechend mehr Transparenz erfährt.

Die Kundenmeinungen klingen auf jeden Fall nicht verkehrt:

Als internationales Handelsunternehmen haben wir über Jahre einen Teil unserer Ware von einer Firma in New York bezogen. Die Abwicklung der Geschäfte lief jeweils über LOC`s. Im letzten Herbst haben wir wegen aussergewöhnlich hoher Nachfrage nach einer bestimmten Computersoftware seitens unserer Kunden eine Eilbestellung bei unserem Lieferanten aufgegeben. Da die Zeit für einen LOC nicht mehr reichte, haben wir eine Vorauszahlung per SWIFT für einen Container mit Ware geleistet. Das Geld kam zwar schnell an, nicht aber die Ware bei uns. Die abenteuerlichsten Erklärungen seitens unseres Lieferanten folgten. Und dies über Monate. Im Zuge von Recherchen stellte sich heraus, dass unser Lieferant offenbar in finanzielle Schwierigkeiten geraten war. Wir beauftragten umgehend DEASA, welche den Fall unverzüglich aufgenommen hat. Auftrag ist, das Geld zurückzuführen, da wir in der Zwischenzeit einen anderen Lieferanten finden musste. Unser ehemaliger Lieferant zahlt jetzt in Teilzahlungen zurück, welches wir sicherlich der professionellen Arbeit von DEASA zu verdanken haben.

P.S.L., Madrid, Spanien

Wir sind eine Anwaltskanzlei und wissen durch eigene Anschauung in zahlreichen Fällen, dass DEASA verlässlich, professionell und erfolgreich arbeitet. Wir können die Einschaltung der DEASA in „besonderen“ Fällen nur empfehlen.
H. S.,  Konstanz, Deutschland

Gerade bei Länder übergreifendem Handel halte ich es für eine gute Idee einen ensprechenden Partner vor Ort an Bord zu haben, der sich mit den Gegebenheiten vor Ort auskennt. Dieser Partner kann dann vorzüglich als Ansprechpartner für Unternehmen dienen, wenn es zu Problemen kommen sollte.  Der Kontakt im Schadensfall ist somit schnell hergestellt und weiteres wird dann individuell besprochen, inklusive der anfallenden Kosten, die primär erfolgsabhängig sind.

Besonders interessant fand ich zudem den Karrierebereich auf deasa-dom.com, der sicherlich für den einen oder anderen Banker vielversprechend sein könnte, der im Zuge der Finanzkrise seinen Job verloren hat bzw. nach neuen Herausforderungen sucht.

"Gerade bei Länder übergreifendem Handel halte ich es für eine gute Idee einen ensprechenden Partner vor Ort an Bord zu haben, der sich mit den Gegebenheiten vor Ort auskennt. Dieser Partner kann dann vorzüglich als Ansprechpartner für Unternehmen dienen, wenn es zu Problemen kommen sollte."

Twitteraktien, Facebookaktien – Traum oder Wirklichkeit?

Die letzten Tage war viel los im Silicon Valley was künftige IPOs(Börsengänge) angeht bzw. angehen könnte. Erst hörte man von Twitter, dass ein Börsengang durchaus angestrebt wird, im Laufe des Donnerstags kam dann noch die Meldung über einen möglichen Facebookbörsengang(Facebook) hinzu. An sich beides zwei ziemlich bekannt Webunternehmen des Web 2.0, wenn nicht sogar die beiden populärsten der letzten Monate. Doch trotzdem ziemlich unterschiedlich, was einen möglichen Börsengang betrifft.

Twitter:

Gegründet 2006 und somit noch ein ziemlich junges Unternehmen. Übernahmegerüchte gab es immer wieder einmal, aber man hat sich (bis jetzt) stets behauptet. Geld wird mit der Plattform bisher nur wenig verdient und auch so sind die erfolgreichen Börsenaussichten nur bedingt gegeben, denn eine zweite Dotcomblase möchte hier niemand erleben. Realtimenews sind sicher interessanten Daten für die großen Suchmaschinen, jedoch wird es auf absehbare Zeit davon nur noch zwei Große geben mit Google und Bing/Yahoo. Somit sind die Umsatz- und Wachstumsmöglichkeiten ziemlich begrenzt. Twitteraktien sollten somit wenig Chancen auf eine langjährige Entwicklung haben. Twitter wäre eher ein interessantes Werkzeug in einem Großunternehmen (vielleicht ja NewsCorp oder Thomson/Reuters?). Es wirkt ein bißchen wie bei Digg.com (Socialnews) vor ein paar Monaten bzw. Jahren. Immer wieder gab es neue Übernahmegerüchte, aber irgendwann war der Hype abgeklungen und viele sprangen auf die neue Hypewelle namens Twitter. (Was kommt eigentlich nach Twitter?)

Facebook:

Facebook startete Anfang 2004 und ist seither kontinuierlich am Wachsen. Nach über 5 Jahren werden inzwischen seit 2009 positive  Cashflows erwirtschaftet. Das spricht eine viel deutlichere Sprache, gerade wenn es um die Suche nach einem nachhaltigen Geschäftskonzept geht. Facebook verdient sein Geld, ähnlich wie Google, mit bezahlter Werbung auf seinen Seite, die man direkt über ein AdSystem(Pay per Click System) buchen kann. Im Gegensatz zu Google bucht man keine Suchbegriffe, die vom Benutzer eingegeben werden, sondern bucht Werbung innerhalb einer bestimmten Zielgruppe. Baut Facebook dieses System weiter aus und versteht es den Spagat zwischen Nutzern der Seite und Werbekunden zu meistern, besteht ein durchaus nachhaltiges Konzept als Basis für den Kauf einer Facebookaktie. Allerdings hat auch MySpace vor Jahren ein ähnliches Wachtstum hingelegt, konnte aber irgendwann die Abwanderung nicht verhindern.

Wer schnell steigt, kann auch schnell fallen. Dreh- und Angelpunkt wird somit in erster Linie die Userbindung bei Facebook sein, denn nur so kann man auch die Werbekunden langfristig an sich binden. (Facebook Statistiken)

Fazit: Viele sehen schon wieder eine zweite Dotcomblase auf uns zukommen, dies ist allerdings ein wenig zu schwarz gemalt. Bei beiden Webunternehmen sollte man zwar aktuell eher von Traum als von Wirklichkeit sprechen, auch wenn Facebook der Wirklichkeit näher steht und ein Börsendebut in den nächsten 12 bis 18 Monaten Sinn machen kann. Twitter fehlen wie angesprochen einfach die Perspektiven, auch wenn das Unternehmen inzwischen mit ca. einer Milliard Dollar Unternehmenswert veranschlagt wird.


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